Zugriff in Köln

Anschlags-Pläne: Zwei Verhaftungen

SEK-Einsatz in Köln
© Getty Images
Die Polizei hat am Freitagnachmittag in Köln-Mülheim zwei junge Männer vorläufig festgenommen: Die bulgarischen Staatsangehörigen, 19 und 20 Jahre alt, sollen geplant haben, mit Kriegswaffen auf ein Gebäude oder gezielt auf eine Person zu schießen.
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Die Zugriffe der SEK-Einheiten liefen getrennt ab: Einen Verdächtigen nahmen die Beamten in einer Wohnung fest, den anderen vor seiner Wohnanschrift. Beide Tatverdächtige leisteten keinen Widerstand. Zu Auftraggebern und zum konkreten Ziel äußert sich die Polizei nicht. Die Ermittlungen liefen weiter, hieß es in der Pressemitteilung, Angaben dazu seien aus taktischen Gründen nicht möglich.

Vollautomatische Schusswaffen

Was die Behörden unter Kriegswaffen verstehen, stellte ein Sprecher der Polizei klar: Gemeint seien Schusswaffen, die unter das Kriegswaffenkontrollgesetz fallen. Das Gesetz listet Waffen, deren Besitz strenger geregelt ist als bei gewöhnlichen Schusswaffen: vollautomatische Modelle, bestimmte Kriegswaffen im engeren Sinn.

Die Polizei spricht dennoch nicht von einem ausgeführten Anschlag und nennt auch kein politisches Motiv. Belegt ist bisher der Verdacht einer Vorbereitung, nicht die Tat.

Für die beiden Bulgaren entscheidet jetzt die Staatsanwaltschaft, ob aus der vorläufigen Festnahme Untersuchungshaft wird.

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