Renaturierung

Alter March-Arm erwacht wieder zum Leben

Erfolg für ein großes Naturprojekt an der March: Ein trockengefallener Altarm wurde wieder an den Fluss angebunden. Damit kann die March im Bezirk Gänserndorf künftig wieder stärker ihrem ursprünglichen Verlauf folgen.
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Bei der Renaturierung der March im Bezirk Gänserndorf ist vor kurzem ein alter Mäander auf österreichischer Seite wieder an den Hauptstrom angebunden worden. Die Anbindung des trocken gefallenen Seitenarms ist Teil des Projekts "reConnect" gemeinsam mit der Slowakei, wurde am Montag in einer Aussendung mitgeteilt.
Bei der Renaturierung der March im Bezirk Gänserndorf ist vor kurzem ein alter Mäander auf österreichischer Seite wieder an den Hauptstrom angebunden worden. Die Anbindung des trocken gefallenen Seitenarms ist Teil des Projekts "reConnect" gemeinsam mit der Slowakei, wurde am Montag in einer Aussendung mitgeteilt. © Via Donau

Das Projekt wird gemeinsam mit der Slowakei umgesetzt. In den vergangenen Monaten wurden große Mengen Sediment bewegt und in den Fluss eingebracht. Auf beiden Seiten der Grenze wurden ehemalige Mäander wieder geöffnet.

Mehr Platz für Tiere und Pflanzen

Umweltminister Norbert Totschnig (ÖVP) spricht von "wertvollen Lebensräumen für Tiere und Pflanzen", die durch die Renaturierung entstehen. Auch Niederösterreichs LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) sieht Vorteile: "Das hilft Fischen und anderen Tier- und Pflanzenarten und kann auch bei Hochwasser die Pegel senken."

900 Meter längerer Flusslauf

Durch die Maßnahmen wird der Lauf der March um rund 900 Meter verlängert. Ufer werden abgesenkt, der Fluss soll wieder stärker mit den Auwäldern verbunden werden. Dadurch verbessert sich der Wasserrückhalt in der Landschaft.

Für die Renaturierung in den Gemeinden Hohenau, Ringelsdorf-Niederabsdorf und Drösing stehen bis 2027 insgesamt 2,7 Millionen Euro zur Verfügung. Ziel ist es, die March wieder naturnäher und widerstandsfähiger zu machen.

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