Wetter-Sturz

Alte Bauernregel kündigt Wintereinbruch an

Eine Person schaufelt Schnee von einem Auto auf einer von Schnee bedeckten Straße in Hoboken.
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Der 16. Oktober steht im Kalender der alten Bauernregeln ganz im Zeichen des Wetterumschwungs.
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Gleich mehrere überlieferte Sprüche rund um den Namenstag der heiligen Hedwig und des heiligen Gallus deuten auf das Ende der milden Herbsttage und einen ersten Wintereinbruch hin.

"Sankt Hedwig und Sankt Gall’ machen das Schneewetter all’", lautet eine der bekannten Bauernregeln für diesen Tag. Auch der Spruch "Sankt Gallen lässt den Schnee fallen, treibt die Kuh in den Stall und die Äpfel in den Sack" verweist auf den Übergang vom Herbst zum Winter. Die Zeit der Ernte neigt sich dem Ende zu, das Vieh wird auf die kalte Jahreszeit vorbereitet und erste Schneefälle rücken in den Bereich des Möglichen.

Person mit gelber Mütze und roter Jacke schaufelt Schnee von einer Einfahrt neben geparkten Autos.
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Eine weitere Bauernregel lautet: "An Hedwig bricht der Wetterlauf und hört das schöne Wetter auf." Demnach soll sich die Wetterlage rund um den 16. Oktober verändern. Stabile, sonnige Herbsttage könnten von kühlerem und unbeständigerem Wetter abgelöst werden.

Wie zuverlässig sind die alten Wetterweisheiten?

Bauernregeln beruhen auf jahrhundertelangen Beobachtungen des Wetters und der Natur. Sie spiegeln regionale Erfahrungen wider, sind aber keine wissenschaftlich verlässlichen Vorhersagen. Dieses Jahr gibt es in Österreich zum 16. Oktober keinen Wettersturz und es ist auch kein Wintereinbruch in Sicht.

Die Bauernregeln zum 16. Oktober erinnern somit daran, dass der Herbst in seine spätere Phase eintritt und die Vorbereitungen auf den Winter beginnen. Ob Sankt Hedwig und Sankt Gallus tatsächlich den ersten Schnee bringen, muss allerdings die Wetterentwicklung zeigen.

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