Arbeitssieg

2:1 in Baku! BVB zittert sich zum Champions-League-Sieg

Drei Fußballspieler kämpfen während eines Spiels um den Ball auf dem Spielfeld.
© EPA
Borussia Dortmund feiert in der Champions League einen hart erkämpften 2:1-Auswärtssieg bei Sabah FK. Matchwinner im Olympiastadion von Baku ist Doppelpacker Serhou Guirassy.
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Borussia Dortmund hat in der Champions League nach der jüngsten 0:1-Niederlage beim FK Bodø/Glimt in die Erfolgsspur zurückgefunden. Die Mannschaft von Cheftrainer Niko Kovac setzte sich am späten Nachmittag im riesigen Olympiastadion von Baku vor rund 55.000 Zuschauern bei Aserbaidschans Doublesieger Sabah FK mit 2:1 durch. Der BVB präsentierte sich über weite Strecken als das drückende und überlegene Team, was sich schlussendlich auch im deutlichen Abschlussverhältnis von 22:13 Torschüssen widerspiegelte.

Guirassy staubt früh ab – McCarthy schockt BVB per Kopf

Die Schwarz-Gelben erwischten einen bärenstarken Start und erarbeiteten sich bereits in den Anfangsminuten hochkarätige Möglichkeiten durch Fabio Silva. In der 10. Minute belohnten sich die Gäste schließlich für ihren engagierten Beginn: Nach einem strammen Distanzschuss von Felix Nmecha ließ Sabah-Schlussmann Pokatilov den Ball nach vorne abklatschen, wo Serhou Guirassy blitzschnell schaltete und per Abstauber zur verdienten 1:0-Führung einnetzte. Die Gastgeber fingen sich jedoch und schlugen vor der Pause eiskalt zurück, als Aden McCarthy nach einem Freistoß von Puchacz am Fünfmeterraum am höchsten stieg und per Kopf zum 1:1-Ausgleich traf (39.).

Traumflanke von Veerman: Guirassy schnürt den Doppelpack

Nach dem Seitenwechsel übernahm Dortmund sofort wieder die Spielkontrolle und drückte auf die erneute Führung. In der 53. Minute schlug Joey Veerman eine maßgeschneiderte Halbfeldflanke präzise in den Lauf von Guirassy, der das Leder per Volley-Direktabnahme mit links zum 2:1 im Netz versenkte. In der verbleibenden Spielzeit verwaltete die Kovac-Elf den Vorsprung routiniert, während Sabah durch den eingewechselten Mbina nur noch einmal gefährlich vor das Gehäuse von Gregor Kobel kam (75.). Am Ende blieb es beim hochverdienten Dreier für die Borussen.

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