CL-Quali

2:0 - Sturm krönt schottische Regenschlacht mit Millionen-Coup

Große Freude bei Sturm Graz
© GEPA
Sturm Graz marschiert weiter Richtung Champions League! Im Hexenkessel von Edinburgh ließen sich die Blackies weder vom sintflutartigen Regen noch von den lautstarken Fans von Heart of Midlothian aus der Ruhe bringen und feierten einen souveränen 2:0-Erfolg.
OE24 auf Google bevorzugen

Nach dem 4:0-Galaauftritt im Hinspiel machte die Elf von Fabio Ingolitsch mit einem Gesamtscore von 6:0 den Einzug in die 3. Qualirunde eindrucksvoll perfekt sowie der nächste Millionen-Coup: Denn selbst wenn der Traum von der Königsklasse später platzen sollte, ist Sturm ein Platz in der Ligaphase der Europa League bereits sicher – inklusive garantierter 4,5 Millionen Euro Startprämie.

VAR bremst vor 
Pause Sturm-Jubel

Im schottischen Dauerregen setzte Hearts von der ersten Sekunde an auf volle Offensive. Die Gastgeber wollten das Wunder erzwingen, pressten hoch und schnürten Sturm zunächst in der eigenen Hälfte ein. Doch die Grazer überstanden die Druckphase, fanden immer besser ihren Rhythmus und schlugen beinahe eiskalt zu. Nach einer starken Kombination über Soglo und Seidl schob Jatta den Ball zur vermeintlichen Führung über die Linie (28.). Der Jubel währte allerdings nur kurz: Nach VAR-Intervention kassierte der Schiedsrichter den Treffer wegen eines Offensivfouls wieder ein. Auch in der Folge vergaben Jatta und Wlodarczyk hochkarätige Chancen – so blieb es trotz bester Möglichkeiten beim torlosen Pausenstand.

VAR bremst Jatta-Jubel.
VAR bremst Jatta-Jubel. © SNS Group via Getty Images

Doppelschlag macht EURO-Herbst klar

Ein ähnliches Bild bot sich auch nach dem Seitenwechsel. Erneut erwischten die Hearts den besseren Start. Altenas Hereingabe fand Braga, dessen Kopfball Khudyakov jedoch vor keine Probleme stellte. Sturm ließ den Druck der Schotten verpuffen und schlug eiskalt zu. Nach einem weiten Abschlag von Khudyakov verlängerte Gorenc-Stankovic per Kopf, Seidl traf trocken ins lange Eck – 1:0 (64.). Nur vier Minuten später machte Soglo den Sack zu: Nach einem Doppelpass mit Wlodarczyk scheiterte der Engländer zunächst an Schwolow, drückte den Abpraller aber zum 2:0 über die Linie (68.). Damit war der Aufstieg endgültig perfekt – und Sturm der Europacup-Herbst nicht mehr zu nehmen.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden