Neue Ausstellung

120 Werke, zwei Ikonen: Rainer trifft Nitsch in Baden

Vier Personen, darunter ein kleines Kind, posieren in einer Galerie vor abstrakter Kunst.
© 2026psb/arnulf rainer museum/cko
Im Arnulf Rainer Museum wird Kunstgeschichte neu erzählt: Die neue spektakuläre Schau präsentiert Rainer und Nitsch in einem Dialog der besonderen Art.
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Im Arnulf Rainer Museum am Josefsplatz in Baden begegnen sich aktuell die expressiven Übermalungen von Arnulf Rainer und die kraftvollen Schüttbilder von Hermann Nitsch. Die neue Schau, die bis 3. Oktober 2027 zu bestaunen ist, bringt die Werke der beiden heimischen Künstlerpersönlichkeiten der Nachkriegskunst erstmals in einen direkten Kunstaustausch und eröffnet dabei spannende Einblicke in ihr Schaffen.

Fünf Frauen posieren lächelnd vor einer Kunstzeichnung in einem Museumsraum.
Julia Flunger-Schulz (Geschäftsführerin Arnulf Rainer Museum), Rita Nitsch (Nitsch-Foundation), Bürgermeisterin Abg.z.NR Carmen Jeitler-Cincelli, Iris Andraschek und StR Abg.z.NR Gertraud Auinger-Oberzaucher. © 2026psb/arnulf rainer museum/cko

Rund 120 Arbeiten machen sichtbar, wie unterschiedlich die beiden Künstler ihre Bildwelten entwickelten und wo sich ihre Ideen dennoch berühren. Besucher können die unverwechselbaren Handschriften der Kunstlegenden aus einer neuen Perspektive entdecken. Gestaltet wurde die Ausstellung von den Kuratoren Nikolaus Kratzer und Helmut Zambo. Zur feierlichen Eröffnung am 24. Oktober war auch Badens Bürgermeisterin Carmen Jeitler-Cincelli anwesend, die dabei Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner vertrat.

Acht Personen stehen vor abstrakter Kunst, eine Frau hält einen Blumenstrauß.
Filmemacher Wolfgang Liemberger, Julia Flunger-Schulz (Geschäftsführerin Arnulf Rainer Museum), Bürgermeisterin Abg.z.NR Carmen Jeitler-Cincelli, Kurator Nikolaus Kratzer, Helmut und Verena Zambo (Kunstsammler), GR Helmut Hofer-Gruber und Bgm.a.D. August Breininger. © Sedrick Kollerics

"Kunst lebt davon, dass sie uns berührt, überrascht und manchmal auch herausfordert. Die Begegnung dieser beiden außergewöhnlichen Künstler eröffnet spannende neue Blickwinkel und zeigt zugleich, welch besonderen kulturellen Schatz wir mit dem Arnulf Rainer Museum mitten in unserer Stadt haben. Mit Ausstellungen wie dieser gelingt es immer wieder, Baden als lebendigen Ort der Kunst und Kultur weit über unsere Stadtgrenzen hinaus sichtbar zu machen", betonte die Bürgermeisterin.

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