Schiri-Fehlentscheidung
Tennis-Star sorgt mit Ausraster für Eklat
Zu einem selbst bei den Herren selten gesehenen Wutausbruch ist es am Mittwoch beim WTA-Premier-Turnier in Rom gekommen. Karolina Pliskova, die Fünfte der Tennis-Weltrangliste, war nach ihrem Aus gegen die Griechin Maria Sakkari so erzürnt über eine Entscheidung der Schiedsrichterin, dass sie in deren Stuhl mit dem Racket ein Loch schlug.
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Fehlentscheidung
Dem war eine hitzige Debatte mit Referee Marta Mrozinska bei 5:5 und 30:30 im dritten Satz vorangegangen, als diese einen Smash der Tschechin out gegeben hatte. Sakkari nutzte die vermeintliche Fehlentscheidung dann zum Break und servierte nach 2:21 Stunden zum Sieg aus.
Nach dem Matchende ging Pliskova zunächst noch mit ausgestreckter Hand auf Mrozinska zu, zog diese aber zurück und schlug dann mehrfach mit dem Schläger auf den Stuhl ein. Pliskovas Zwillingsschwester Kristyna (WTA-Nr. 71) kommentierte die Fehlentscheidung in den sozialen Medien entrüstet: "Das Schlimmste, was ich je bei der WTA gesehen habe und ich hoffe, diese Frau Marta Mrozinska wird nie wieder ein Match von mir oder Karolina leiten #blacklistforever", twitterte die 26-Jährige.
Scharapowa mit knappem Sieg
Auch nicht ganz ohne Emotionen war das Spiel zwischen Maria Scharapowa und Dominika Cibulkova über die Bühne gegangen. Schließlich hatte Cibulkova nach der Dopingsperre für die Russin u.a. gemeint, dass sie die Russin überhaupt nicht auf der Tour vermisse. "Sie ist eine total unsympathische Person. Arrogant, eingebildet und kalt. Wenn ich neben ihr in der Garderobe sitze, sagt sie nicht einmal hallo", hatte die Slowakin damals gemeint.
Scharapowa meinte nach dem in 2:30 Stunden erzielten, von ihr laut bejubelten 3:6,6:4,6:2-Sieg nur: "Ich wollte dieses Match wirklich gewinnen, gegen eine wirklich... stilvolle Spielerin. Das hat sich wirklich gut angefühlt."
Eine Late-Night-Show der Extraklasse gab es auf dem Center Court des Foro Italico dann ebenfalls aus dem Damen-Lager: Die Australierin Daria Gavrilova holte gegen die als Nummer drei gesetzte Wimbledonsiegerin Garbine Muguruza (ESP) ein 0:4 im dritten Satz auf und setzte sich nach 3:08 Stunden um 02.02 Uhr früh mit 5:7,6:2,7:6(6) durch. Sie trifft nun auf Scharapowa.
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