Farrar Sprintsieger der 2. Giro-Etappe
Auf den letzten 50 der 210 Rennkilometer kam es zu zahlreichen Stürzen, in einen von mehreren Massen-Crashes waren auch Wiggins und Farrar verwickelt, beide bleiben aber unverletzt. Aufgrund eines weiteren Sturzes im Etappenfinale verlor Wiggins und auch zahlreiche Sprintspezialisten den Anschluss an die Spitze. Wiggins erreichte das Ziel schließlich mit 38 Sekunden Rückstand. Im Sprint um den Tagessieg behielt dann Garmin-Profi Farrar vor dem Australier Matt Goss und dem Italiener Fabio Sabatini die Oberhand.
Evans, der beim Auftaktzeitfahren zwei Sekunden hinter Sieger Wiggins Dritter geworden war, kam als 18. drei Sekunden hinter Farrar mit der ersten Verfolgergruppe ins Ziel und holte sich damit hauchdünn das Führungstrikot. Die drei teilnehmenden Österreicher Thomas Rohregger, Markus Eibegger und Matthias Brändle landeten nicht im Spitzenfeld. Bester des Trios war Rohregger zeitgleich mit Evans als 34.
Die Flachetappe nach Utrecht war von einer vierköpfigen Spitzengruppe geprägt worden, die aber vom Hauptfeld 25 km vor dem Ziel planmäßig eingeholt wurde. Am Montag steht mit der Fahrt von Amsterdam nach Middelburg (209 km) die dritte Etappe in den Niederlanden auf dem Programm, ehe der Giro-Tross am Dienstag nach Italien übersiedelt.
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