Chinesen betroffen

Wieder Überfall auf Journalisten

polizei joburg
© EPA

Diesmal erwischte es 4 chinesische Medienleute in Johannesburg.

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Erneut sind Journalisten bei der Fußball-WM in Südafrika Opfer eines Überfalls geworden: Vier chinesische Journalisten wurden einem Bericht der chinesischen "Beijing News" vom Donnerstag zufolge in Johannesburg von Straßenräubern angegriffen. "Mehrere bewaffnete, schwarze Männer" hätten am Vortag das am Straßenrand stehende Fahrzeug der Chinesen umringt, die Journalisten massiv bedroht und gezwungen, ihnen eine Kamera im Wert von umgerechnet etwa 1.200 Euro auszuhändigen.

Der Zeitung zufolge gebe es noch unbestätigte Berichte von einem weiteren chinesischen Reporter, der auch beraubt worden sei. Die südafrikanische Polizei konnte am Donnerstag die Berichte aus China nicht bestätigen.

In der Nacht zum Mittwoch waren bereits drei Journalisten von Bewaffneten in ihrer Unterkunft in den Magaliesbergen, unweit des WM-Austragungsortes Rustenburg überfallen und beraubt worden. Bei den Opfern handelte es sich um einen Spanier und zwei Portugiesen. Die unbekannten Täter entkamen nach Polizeiangaben mit den Laptops und Fotoausrüstung der Journalisten, ihren Pässen, ihrer Kleidung sowie anderen Gegenständen.

Andere Täter festgenommen
Die südafrikanische Polizei hat inzwischen drei Männer festgenommen, die Journalisten aus Spanien und Portugal ausgeraubt haben sollen. Er hoffe, dass die schnelle Reaktion der südafrikanischen Sicherheitskräfte "das Vertrauen wiederherstellt" und die WM-Gäste "dieses wundervolle Land und das schöne Spiel genießen können", sagte Polizeiminister Bheki Cele am Donnerstag.

Die Festnahme der Verdächtigen habe zur Sicherstellung von einigen der gestohlenen Gegenstände geführt. Das bestätigte auch der österreichische FIFA-Sprecher Wolfgang Eichler am Donnerstag: "Drei Männer wurden verhaftet, die Wertsachen inklusive Bargeld wurden retourniert", sagte Eichler.

In der Nacht zum Mittwoch waren zwei portugiesische Journalisten und ein spanischer Reporter von Bewaffneten in ihrer Unterkunft in den Magaliesbergen, unweit des WM-Austragungsortes Rustenburg, überfallen und beraubt worden. Die Täter waren mit Laptops, Fotoausrüstung, Pässen, Kleidung und anderen Gegenständen entkommen. Nach dem Vorfall wurde die Polizeipräsenz dort verstärkt, obwohl es sich um kein offizielles FIFA-Hotel handelt.

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