Brisanter E-Mail-Verkehr

Fall Chorherr: Spenden-Mail wird 'Smoking Gun'

Fall Chorherr: Spenden-Mail wird 'Smoking Gun'
© APA/HANS PUNZ
Brisanter E-Mail-Verkehr belastet Christoph Chorherr und Investor schwer.
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Wie Profil berichtet, liegen der Staatsanwaltschaft E-Mails einer Mitarbeiterin von Immobilieninvestor Michael Tojner vor, die den ehemaligen grünen Planungssprecher Christoph Chorherr und Tojner selbst -für beide gilt die Unschuldsvermutung -schwer belasten sollen. Ausgerechnet am Tag der Beschlussfassung der höchst umstrittenen Widmung für Tojners Hochhausprojekt am Heumarkt im Gemeinderat schrieb eine Mitarbeiterin 2017 eine E-Mail an Tojner: "Vassi (Anm.: die damalige grüne Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou) und Chorherr brav!"

Am Tag nach der erfolgten Widmung folgte eine neue E-Mail an Tojner unter dem Titel: "Offene Beträge". Darin heiß es: "Außerdem wolltest Du bei Widmung Ithuba 5.000 Euro spenden "

Ithuba ist der Name des Schulprojekts in Südafrika, das der Verein s2arch betreibt, dessen Vorsitzender damals der grüne Planungssprecher Christoph Chorherr war. Kurz danach f loss auch das Geld.

Chorherr und Tojner wehren sich heftig

Hat die Justiz die berühmte Smoking Gun gefunden, nach der es im Gegenzug für eine Spende die Widmung gab? Mitnichten, sagen die Rechtsvertreter von Chorherr und Tojner. "An Spenden waren nie Erwartungen oder Gegenleistungen geknüpft", erklärt Tojners Anwalt Karl Liebenwein. Gegenteilige Behauptungen seien "absurd, haltlos und unrichtig".

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