Trotz neues Gesetz

Von Risikohund umgerannt und gestürzt: Oberösterreicherin gestorben

Symbolfoto: Sennenhund-Züchtung
© Getty
Die Frau war auf den Hinterkopf gefallen.
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. Nach einem tragischen Unfall mit einem Hund ist eine 64-jährige Oberösterreicherin im Krankenhaus gestorben. Das bestätigte ein Sprecher der Polizei gegenüber der APA. Laut einem Medienbericht war die Frau am 5. November mit einer gleichaltrigen Freundin und deren großem Hund in Steinerkirchen an der Traun (Bezirk Wels-Land) spazieren. Dabei soll der Hund die Frau angesprungen und umgerannt haben.

Die 64-Jährige stürzte und fiel dabei unglücklich auf den Hinterkopf. Sie zog sich schwere Verletzungen zu und wurde ins Linzer Unfallkrankenhaus gebracht, wo sie am Donnerstag verstarb. Bei dem Hund soll es sich um einen Swissydog, eine Hybridzüchtung aus vier Sennenhunderassen, handeln.

Neues Gesetz seit 2024

In Oberösterreich gilt seit Dezember 2024 ein strengeres Hundehaltegesetz. Anlass für die Novelle war eine tödliche Bissattacke auf eine Joggerin im Oktober 2023 in Naarn. Sechs Hunderassen werden als potenziell gefährlich eingestuft, ihre Halter müssen eine zusätzliche Prüfung ablegen. Dasselbe gilt für Halter großer Hunde mit mehr als 40 Zentimeter Widerristhöhe oder einem Gewicht von mehr als 20 Kilogramm.

Zudem erhielten die Gemeinden mehr Handlungsspielraum nach Vorfällen mit Hunden und ein gemeindeübergreifendes Hunderegister ermöglicht eine Übersicht über alle im Bundesland gemeldeten Hunde.

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