Corona-Leugner narren Polizei

Mehr als 100 Demos angekündigt

Mehr als 100 Demos angekündigt
© TZOe Fuhrich
Heute soll es in der Wiener Innenstadt neue ''Spaziergänge'' geben.
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Wien. Die Corona-Leugner haben eine neue Strategie entwickelt. Waren zuletzt Demos angemeldet (und verboten) worden, so ruft der „Corona-Widerstand“ rund um Martin Rutter diesmal zu einer „Kurz muss weg“-Demo auf, ohne als Veranstalter aufzutreten – und ohne einen konkreten Versammlungsort zu nennen. Die Teilnehmer sollen nämlich erst kurz vor Beginn der Protestaktionen über Chatgruppen informiert werden, wo man sich versammeln will.

100 Demos. Abgesehen davon waren für das Wochenende gestern mehr als 100 Kundgebungen angekündigt. Neun von diesen wurden untersagt, da davon ausgegangen wurde, dass hier die Corona-Schutzmaßnahmen wie Maske-Tragen und Zwei-Meter-Abstand nicht eingehalten würden.

2.000 Beamte. Im Innenministerium spricht man von einer „sehr schwierigen Lage“: Im innerstädtischen Bereich müsse mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. 1.000 bis 2.000 Exekutivbeamte werden im Einsatz sein.

Appell: Daheimbleiben! Der Wiener Polizeipräsident Gerhard Pürstl appellierte, angesichts der steigenden Infektionszahlen verbotenen Veranstaltungen fernzubleiben.

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