Verzicht auf Photoshop
Kampagne zeigt unretuschierte Frauen
Der Begriff Bodypositivity hat in den vergangenen Jahren zunächst Social Media, und nun auch die Werbewelt geprägt. Der Trend geht langsam weg von perfekten Idealkörpern, die nicht von der Natur, sondern von Photoshop geformt wurden. Den Platz von Models nehmen in Werbekampagne nach und nach reale Menschen, mit all ihren vermeintlichen Makeln, ein.
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Den eigenen Körper lieben
Jüngstes Beispiel für den Einzug der Körpervielfalt in die Werbesphäre ist die aktuelle Kampagne der britischen Modelmarke Missguided. Die aktuellen Stars des Labels sind Influencer, die sich vor die Kamera stellten - genau so, wie sie sind. Weder Cellulite noch Rundungen wurden im Nachhinein wegretuschiert. Die Kampagne läuft unter dem Motto #MakeyourMark, einem Wortspiel, welches sich auf die englische Bezeichnung für Dehnungsstreifen (
) bezieht. Auch diese zieren die Kurven der Models – genau so, wie die weiblichen Kunden es von ihrem Po und Schenkeln kennen. Identifikation schaffen statt unerreichbarer Bilder, die Selbstzweifel schüren – endlich hat diese Message die Industrie erreicht.
Die Missguided-Kampagne wird auch von einer Video-Reihe der einzelnen Models begleitet:
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