Styling-Tipps

30 Grad im Büro? Diese Sommer-Looks sind erlaubt – und diese Mode-Fehler tabu

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Wenn sich schon der Weg ins Büro wie ein Saunagang anfühlt, wird die tägliche Kleiderfrage zur echten Herausforderung. Das Outfit soll luftig sein, darf aber nicht nach Strandbar aussehen. Mit diesen Styling-Regeln gelingt der perfekte Spagat zwischen Hitzewelle und Büro-Dresscode.
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Schon morgens zeigt das Thermometer weit über 25 Grad, in der U-Bahn steht die Luft und spätestens nach wenigen Schritten klebt die Kleidung am Körper. Sich unter diesen Bedingungen auch noch ein durchdachtes Büro-Outfit zu überlegen, erscheint beinahe unmöglich.

Trotzdem gilt: Hitze ist leider kein Freifahrtschein für Flip-Flops, Hotpants und Crop-Tops. Wie streng der Dresscode tatsächlich ausfällt, hängt zwar vom Unternehmen, der Branche und möglichen Kundenterminen ab. Einige Kleidungsstücke bewegen sich jedoch selbst in lockeren Büros gefährlich nahe an der Grenze zum Urlaubslook.

Die gute Nachricht: Im Sommer 2026 liegt "relaxed sophistication" im Trend – also Looks, die entspannt, bequem und trotzdem elegant wirken. Vor allem Leinen, fließende Silhouetten, leichte Anzüge Oversized-Outfits passen perfekt zu diesem Stil.

Das ist bei Hitze im Büro erlaubt

Luftige Kleider in Midi-Länge

Ein Slip-Dress mit Spitze ist stylisch und ideal für heiße Tage. © Getty Images

Ein luftiges Kleid ist an besonders heißen Tagen die einfachste Lösung, denn mit nur einem Kleidungsstück ist der Look praktisch fertig. Ideal sind Hemdblusenkleider, Wickelkleider oder Slip-Dresses, die mindestens bis knapp über das Knie reichen. Besonders angenehm sind Modelle aus Leinen, Baumwolle, Tencel oder Viskose. Diese wirken deutlich luftiger als dickes Polyester und lassen selbst ein schlichtes Kleid hochwertig aussehen.

Zu kurze, sehr enge oder trägerlose Varianten erinnern hingegen schnell an Beach Club statt Business-Meeting.

Oversize Hemden

Ein Oversized-Hemd ist im Sommer herrlich unkompliziert. © Getty Images

Ein locker geschnittenes Hemd ist bei hohen Temperaturen die perfekte Alternative zum klassischen, eng anliegenden Büro-Oberteil. Oversize-Modelle aus Leinen, leichter Baumwolle oder Seide lassen Luft an die Haut und wirken gleichzeitig angezogen und elegant.

Besonders modern sieht ein weißes oder hellblau gestreiftes Hemd aus, das locker in eine weite Hose gesteckt oder nur vorne leicht in den Bund geschoben wird. Damit der Look trotz weiter Silhouette nicht zu lässig wirkt, sollte das Hemd möglichst knitterfrei sein und mit klaren Accessoires wie einem Ledergürtel, einer eleganten Tasche oder schlichtem Schmuck kombiniert werden.

Unter sehr weit ausgeschnittenen Modellen kann ein leichtes, blickdichtes Top getragen werden. Transparente Hemden über sichtbarer Unterwäsche erinnern hingegen schnell mehr an Bikini-Coverup als an Büro.

Weite Tailoring-Looks und Sets

Einfärbige Sets sehen sofort elegant aus. © Getty Images

Wer trotz Hitze elegant und professionell aussehen möchte, setzt auf luftiges Tailoring. Weite Hosen, fließende Blusen, entspannte Blazer und aufeinander abgestimmte Sets wirken sofort hochwertig, ohne den Körper einzuengen.

Besonders praktisch sind weit geschnittene Seiden- oder Satin-Sets, bestehend aus einer lockeren Hose und einem passenden Oberteil. Sie sehen durchdacht aus, obwohl morgens keine aufwendige Kombination zusammengestellt werden muss. Wichtig ist, dass der Stoff nicht zu dünn, transparent oder stark glänzend ist, damit der Look nicht an einen Pyjama erinnert.

Auch Zweiteiler aus Leinen, Viskose oder leichten Stoffmischungen funktionieren hervorragend. Eine weite Bundfaltenhose mit einem locker geschnittenen Hemd oder einer fließenden Tunika schafft den perfekten Spagat zwischen Komfort und Business-Look.

Bermudashorts – nur unter bestimmten Bedingungen

Shorts kann man im Büro etwa mit einer eleganten Bluse kombinieren. © Getty Images

Sehr kurze Shorts bleiben im Büro besser im Kleiderschrank. Längere, elegant geschnittene Bermudas können in kreativen Unternehmen oder bei einem lockeren Smart-Casual-Dresscode hingegen durchaus funktionieren.

Das Modell sollte etwa bis zum Knie reichen, nicht zu eng sitzen und aus einem hochwertigen Stoff gefertigt sein. Zusammen mit einem luftigen Oversize-Hemd, einem Gürtel und Slingbacks entsteht ein Look, der eher an einen modernen Hosenanzug als an Strandurlaub erinnert.

In konservativen Branchen, bei Kundenterminen oder wichtigen Präsentationen sind eine luftige Hose oder ein Midirock trotzdem die sicherere Wahl.

Sandalen – ja, Flip-Flops – nein

Sandalen können im Office stylisch kombiniert werden, damit sie nicht zu leger wirken. © Getty Images

Offene Schuhe sind nicht automatisch unprofessionell. Minimalistische Ledersandalen, elegante Mules, Slingbacks oder Sandaletten mit kleinem Absatz können im Sommer wunderbar zum Büro-Outfit passen.

Flip-Flops, stark abgetragene Sandalen und sehr sportliche Trekkingmodelle wirken dagegen schnell zu leger. Auch Birkenstock-ähnliche Schuhe funktionieren eher in lockeren oder modischen Arbeitsumfeldern als in klassischen Business-Büros.

Diese Kleidungsstücke sollte man im Büro meiden

Crop-Tops sind in den meisten Unternehmen ein No-Go. © Getty Images

Ganz oben auf der No-go-Liste stehen transparente Stoffe ohne passendes Unterkleid oder Top darunter. Was im Urlaub mit Bikini funktioniert, wirkt am Schreibtisch schnell unpassend. Gleiches gilt für sichtbare Unterwäsche, extrem tiefe Ausschnitte und sehr kurze Röcke.

Auch Crop-Tops sind trotz ihrer modischen Dauerpräsenz für die meisten Büros keine ideale Wahl. Wer den Look trotzdem tragen möchte, kombiniert ein etwas längeres Modell mit einer sehr hoch geschnittenen Hose, sodass im Stehen und Sitzen keine Haut zu sehen ist.

Sport-BHs, Radlerhosen, Pool-Slides und offensichtliche Strandkleider bleiben ebenfalls besser der Freizeit vorbehalten. Vorsicht ist außerdem bei billigen Synthetikstoffen geboten: Sie speichern Wärme, können unangenehm am Körper kleben und lassen Schweißflecken häufig besonders deutlich hervortreten.

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