Gipfeltreffen

"Family Guy" besucht "Die Simpsons"

Simpson Family Guy
© Fox, Comedy Central
Die Macher der beiden TV-Kult-Serien galten lange als harte Konkurrenten.
OE24 auf Google bevorzugen

Nach jahrelanger Fehde schließen "Die Simpsons" und "Family Guy" Frieden - und besuchen sich sogar gegenseitig. In der Folge "The Simpsons Guy" werde der gezeichnete Hauptdarsteller Peter Griffin mit seiner Familie nach Springfield reisen und dort die Familie von Homer Simpson besuchen, meldete der "Hollywood Reporter" am Freitag. Die Folge solle allerdings erst im Herbst nächsten Jahres in den USA laufen. In den deutschen Sprachraum wird sie vermutlich erst 2015 kommen.

Das Engagement ist schon deshalb etwas Besonderes, weil beide Serien jahrelang eine offene Gegnerschaft ausgelebt hatten. "Family Guy"-Erfinder Seth MacFarlane hat immer Respekt vor den "Simpsons" gezeigt, sie aber zugleich als mittlerweile überholt und schwerfällig hingestellt. In einer "Simpsons"-Folge erscheint dafür im Gegenzug MacFarlanes Figur Peter auf einem Fahndungsplakat, "gesucht wegen Plagiat". MacFarlane sagte in einem DVD-Kommentar: "Von dem Zeitpunkt an wurde es persönlich!"

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


1 / 223

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden