Theater Trier setzt sich ab 2013 mir Falcos Persönlichkeit auseinander.
Am 6.2 1998 starb Österreichs erster international erfolgreichster Pop-Musiker und hinterließ ein tiefes Loch im Herzen seiner Fans und in der internationalen Musik-Szene. Falco scheint nicht nur in Österreich ein breites Feld an Fans zu haben und andere Unterhaltungsbranchen zu inspierieren. Nun soll sein Leben auch ein zentraler SChwerpunkt in einer neuen Theaterproduktion in Deutschland werden. Das Theater Trier will ab 2013 ein Tanztheater mit Falco als zentraler Figur auf die Bühne bringen.
Falco als Tanztheater
Das deutsche Theater Trier wird im kommenden Jahr ein Tanztheaterstück über den Pop- und Rockstar Falco uraufführen. "Es wird keine Revue und kein Musical, sondern eine Auseinandersetzung mit der Persönlichkeit Falco", kündigte der Trierer Tanztheaterdirektor, Sven Grützmacher, am 15.2 an.
Falcos Umgang mit Show-Business
Im Fokus werde Falcos (1957-1998) Umgang mit dem Showbusiness stehen. Die australische Choreographin Amy Share-Kissiov werde die Hits des Österreichers am 20. April 2013 erstmalig als Tanztheater auf die Bühne bringen, hieß es. Mit dem Stück "Falco - The Spirit Never Dies" will das Theater die tänzerische Annäherung an große Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts fortsetzen.
VIDEO: Falco-Dokumentation Filmpremiere Wien
Die Kultur-Highlights des Jahres 2012
Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."
© Stephan Wyckoff
Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.
© tirolerfestspiele.at
Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.
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