Alles ausverkauft

Run auf die "Alma"-Tickets

von
Alma
© ÖSTERREICH/ Singer
Weltweit hatte Paulus Manker schon mit seiner „Alma“ Erfolge gefeiert.
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Der Run auf die Karten ist gewaltig: Die eingeschobene Vorpremiere war restlos ausverkauft, ebenso die offizielle Premiere heute. Weitere Last-Minute-Zusatzvorstellungen sind für 6. und 14. August anberaumt.

Stolz
Über den heftigen Andrang amüsiert sich Paulus Manker herrlich: „Bevor wir noch zu spielen begonnen haben, waren wir schon ausverkauft.“ Dieser offenkundige Stolz hat eine Vorgeschichte: Im Vorjahr musste Manker mit seiner Erfolgsproduktion Alma nach Prag „emigrieren“ – in Wien wurden ihm die Subventionen verweigert! Seine Enttäuschung kommentierte der Agent provocateur auf seiner Homepage gewohnt markig: „Der überfressene Hintern der heimischen Kulturpolitik sitzt tatenlos im Sessel … Anscheinend ist Kult keine Kultur – gut, dass nicht alle so denken.“

Davor war Manker mit seiner Alma immerhin schon in Venedig, Lissabon, Los Angeles, Jerusalem und Berlin zu erleben gewesen. Zwar gibt es auch heuer in Wien kein öffentliches Geld, aber: „Die Firma Immovate stellt uns das ehemalige Post- und Telegrafenamt am Wiener Börseplatz zur Verfügung, ehe sie das Gebäude in ein Appartementhaus umbaut.“

Puppe
Manker selbst verkörpert auch diesmal den obsessiv in die Titelheldin verliebten Maler Oskar Kokoschka, der sich – mit einer Alma-Puppe im Gepäck! – in den ersten Weltkrieg schmeißt und schwer verwundet rückkehrt.

Jüngste Alma-News: 2014 führt Paulus Manker sein Theater-Event in der New Yorker Carnegie Hall auf. Ein neuer Coup!

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


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Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET

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