Jubiläumsband

Neuauflage der Grimm-Märchen

Grimms Hausmärchen
© dpa
Über 200 Kindermärchen und Illustrationen warten auf das Lesepublikum.
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Jeder kennt sie und jeder hat auch schon sicher das ein oder andere Märchen davon vorgelesen bekommen. Sie gehören zu den meistverbreiteten Büchern der Welt und können 2012 auf eine 200-jährige Geschichte zurückblicken: Die "Kinder- und Hausmärchen" der Brüder Grimm. Zum Jubiläum ist eine neue Ausgabe aufgelegt worden. Die neue, fast 900-seitige Ausgabe mit 200 Märchen und einem Nachwort des Grimm-Forschers Prof. Heinz Rölleke ist in der Reihe "Winklers Welt Literatur" des Artemis & Winkler-Verlags erschienen. Die Märchen sind mit 200 Bildern von Künstlern des 19. Jahrhunderts illustriert.

Gebrüder Grimm waren Märchensammler
Jacob und Wilhelm Grimm sammelten die Märchen meist nach mündlicher Überlieferung. Sie hätten den Texten eine sprachliche Form gegeben, ohne den schlichten Volkston zu verfälschen, teilte der Verlag mit. Zu den bekanntesten Texten gehören "Aschenputtel", "Der Froschkönig", "Der Wolf und die sieben Geißlein", "Hänsel und Gretel" sowie "Frau Holle".

Original liegt in Kassel
Die mit handschriftlichen Anmerkungen des Brüderpaares versehene Erstausgabe von 1812 gehört zum Unesco-Weltdokumentenerbe und liegt im Brüder-Grimm-Museum in Kassel. Die Märchensammler und Sprachforscher Jacob und Wilhelm Grimm lebten und arbeiteten mit Unterbrechungen von 1798 bis 1841 in der nordhessischen Stadt. 2013 jähren sich die Todestage von Jacob Grimm (20. September) und dem "Malerbruder" Ludwig Emil Grimm (4. April) zum 150. Mal.

Info
Die Neuauflage des Märchenbuchs "Brüder Grimm: Kinder-und Hausmärchen" ist im Artemis & Winkler Verlag erschienen, ist 884 Seiten stark und kostet 30,90 Euro.

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


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Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET

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