"Behind the Revolution".

Ägyptische Filmtage im Wiener Votivkino

Votivkino
© www.votivkino.at
"Behind the Revolution": Rückblich auf Jahrestag der ägyptischen Jänner-Revolution.
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Der Jahrestag der ägyptischen Jänner-Revolution ist derzeit in aller Munde. Nicht nur in den politischen Schlagzeilen hat das Thema einen brisanten Sellenwert. Die Filmindustrie hat es ebenfalls nicht kalt gelassen. Auch filmisch wird zum Jahrestag der ägyptischen Jänner-Revolution auf die Anfänge des "Arabischen Frühlings" zurück-und hinter seine Kulissen geblickt. Am Donnerstag, den 26.1, starten im Wiener Votivkino die ersten ägyptischen Filmtage unter dem Motto "Behind the Revolution".

Von ägyptischer Botschaft organisiert
Die von der ägyptischen Botschaft veranstaltete viertägige Veranstaltung setzt sich mit dem Schaffen jener Regisseure auseinander, die maßgeblich zur Vorbereitung der Revolutionen beigetragen haben. Im Anschluss an das Wiener Festival wird das Programm im Grazer Rechbauerkino (28. bis 31. Jänner) gezeigt.

Eröffnung mit "Heyda Fawda"
"Heya Fawda", was soviel bedeutet wie "Chaos", heißt der Eröffnungsfilm der Regisseure Youssef Chahine und Khaled Youssef und handelt von den Liebesverstrickungen eines korrupten Cops in Kairo. Im Anschluss an die bereits ausverkaufte Vorführung steht unter anderem Regisseur Khaled Youssef für Fragen zur Verfügung. Am Freitag (27) wird "The Traveller" von Ahmed Maher mit Omar Sharif gezeigt, am Samstag und Sonntag (29.) stehen mit "Till Better Days" und "Shehata's Shop" zwei weitere Spielfilme von Khaled Youssef über Leben und Aufwachsen in ägyptischen Großstadtverhältnissen auf dem Programm.

Info
Alle informationen zu den ersten ägyptischen Filmtage "Behind the Revolution" erhalten Sie unter www.votivkino.at/aegyptischefilmwoche.

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


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Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET

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