Filmfestival

Stallone und Tarantino beehren Rom

Sylvester Satllone und Quentin Tarantino
© Photo Press Service/www.photopress.at
Neuer Direktor Müller zeigt vom 9. bis 17. November 59 Filme in der ewigen Stadt.
OE24 auf Google bevorzugen

"Warten auf das Meer", der neue Film des tagikischen Regisseurs Bakhtiar Khudojnazarov, wird die siebente Ausgabe des Internationalen Filmfestivals in Rom, die erste unter der Leitung des ehemaligen Direktors des Festivals von Venedig Marco Müller, eröffnen. 59 Filme werden vom 9. bis zum 17. November im Musikauditorium in Rom gezeigt, 13 davon gehen ins Rennen um den Goldenen Marc Aurel-Preis für den besten Streifen. Zu den Stars, die am Tiber erwartet werden, zählen Regisseur Quentin Tarantino und US-Star Sylvester Stallone, der seinen neuen Film "Bullet to the Head" vorstellt.

Weltoffene Filme im Programm
Müller, seit März Leiter des Festivals in Rom, versprach bei der Vorstellung des Events Filme, die "der Welt und der Gesellschaft offen sind". Zu den Neuigkeiten, die in Rom gezeigt werden, zählen, "Marfa girl" des US-Regisseurs Larry Clark, "A glimpse inside the mind of Charles Swan III" von Roman Coppola, Sohn des Filmemachers Francis Ford Coppola und "Lesson of evil" des Japaners Takashi Miike. Frankreich ist mit den Filmen "Main dans la main" von Valérie Donzelli und "Un enfant de toi" von Jacques Doillon präsent.

Drei italienische Filme im Preiskampf
Drei italienische Filme gehen ins Rennen um den Marc Aurel-Preis: "Ali ha gli occhi azzurri" ("Ali hat blaue Augen") von Claudio Giovannesi, "E la chiamano estate" ("Und sie nennen es Sommer"), von Paolo Franchi und "Il volto di un'altra" ("Das Gesicht einer anderen") von Pappi Corsicato. Zur Freude der Teenager wird außerhalb des Wettbewerbs die zweite Episode der Saga "Twilight" präsentiert. Jurypräsident des Festivals ist der junge amerikanische Regisseur und Drehbuchautor Jeff Nichols ("Shotgun stories", "Take shelter", "Mud").

Auch Tarantino kommt

Müller versprach eine "große Überraschung" von seinem "Freund Quentin Tarantino". Noch unklar ist, ob der US-Regisseur in Rom Teile seines neuen Films "Django unchained" vorstellen wird, der Ende dieses Jahres in den USA in die Kinos kommt. Das Filmfest in Rom wird seit 2005 veranstaltet. Die Organisatoren des Filmfestivals von Venedig hatten immer wieder wegen der Konkurrenz der neuen Veranstaltung in der Ewigen Stadt geklagt, die zwischen Oktober und November stattfindet.

Die Top-Filmstarts 2012


1 / 114

"Maniac": Horrortrip mit Ex-Hobbit Elijah Wood

"Maniac": Horrortrip mit Ex-Hobbit Elijah Wood Elijah Wood ist ein Schauspieler, den man leicht unterschätzt. Millionen Zuschauer kennen ihn als tapferen, tugendhaften Hobbit Frodo Beutlin aus der "Herr der Ringe"-Trilogie, eine Lichtgestalt umgeben von finsteren Mächten. Dabei kann der 1981 geborene, viel beschäftige Mime viel mehr als nur Fantasy. In Ang Lees Ensemblefilm "Eissturm" war er ebenso dabei wie in der Literaturverfilmung "Alles ist erleuchtet". Mit dem äußert expliziten, blutrünstigen Horrorfilm "Maniac" erobert Wood nun ein ganz neues Terrain. Ab 27. Dezember im Kino.

© Canal +

Bildgewaltiges Fantastik-Epos: "Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger"

Bildgewaltiges Fantastik-Epos: "Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger"Was könnte schlimmer sein, als bei einem Schiffsunglück seine gesamte Familie zu verlieren und als einziger Überlebender in einem Rettungsboot auf dem offenen Pazifik zu treiben? Dieses Rettungsboot auch noch mit einem verletzten Zebra, einem Orang-Utan, einer Hyäne und nicht zuletzt einem ausgewachsenen bengalischen Tiger namens Richard Parker zu teilen. Das geschieht Pi Patel (Suraj Sharma), dem Sohn eines indischen Zoobesitzers, als der Transportfrachter, der Pi und seine Familie nach Kanada bringen sollte, kentert und ist Ausgangsszenario von Ang Lees fantastisch-bildgewaltiger Romanverfilmung "Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger". Der Film startet am 26. Dezember in den österreichischen Kinos.

© Fox 2000 Pictures

Red Dwan

Red Dawn Zum Jahresende sorgen die Publikumslieblinge Chris Hemsworth und Josh Hutcherson für geballtes Action-Kino. Unter der Regie von Stunt-Profi Dan Bradley verteidigen sie in RED DAWN mit weiteren jungen Kämpfern ihre Stadt und ihr Land gegen eine scheinbar übermächtige Armee von Nordkoreanern. Ihre Mission: nichts Geringeres als die Rettung der Welt.Am 28. Dezember startet der Film im Kino.

© Contrafilm

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden