Ukraine-Benefiz: '''Hey Hey Rise Up''
Pink Floyd veröffentlichen nach 28 Jahren Pause einen neuen Song
Vor 28 Jahren standen Pink Floyd das letzte Mal gemeinsam im Studio. Für die CD “Division Bell“ (1994) und den 2014 veröffentlichten Nachschlag „The Endless River“. Jetzt überraschen David Gilmour und Nick Mason mit einem brandneuen Song. Um Mitternacht kommt „Hey Hey Rise Up“. Eine Benefiz-Aufnahme für die Ukraine.
Zorn & Frust. Erst letzte Woche standen Pink Floyd dafür unterstützt von Tour-Bassist Guy Pratt, Keyboarder Nitin Sawhney und dem Ukrainischen Sänger Andriy Khlyvnyuk der Band Boombox im Studio. „Wie so viele spürten wir die Wut und Enttäuschung über diesen abscheulichen Akt der Invasion eines unabhängigen, friedlichen, demokratischen Landes und die Ermordung seiner Bevölkerung durch eine der größten Weltmächte,“ erklärt Gilmour den Schnellschuss, für den er auch ein Snippet von Khlyvnyuk’s jüngst auf Instagram veröffentlichter Aufnahme des Ukrainischen Folk-Protest-Songs The Red Viburnum In The Meadow verwendete. Die Song-Einnahmen gehen an humanitäre Einrichtungen.
Während er die Musik für den Track schrieb, konnte David mit Andriy sprechen, der sich gerade in einem Krankenhausbett in Kiew von einer Granatsplitterverletzung erholte. „Ich habe ihm am Telefon ein wenig von dem Song vorgespielt und er gab mir seinen Segen. Wir hoffen beide, dass wir irgendwann in der Zukunft leibhaftig etwas zusammen machen werden.“
Das Artwork des Tracks wurde vom kubanischen Künstler Yosan Leon erschaffen und zeigt ein Gemälde der ukrainischen Nationalblume, der Sonnenblume. Das Cover ist eine direkte Referenz auf eine Aktion, die um die Welt ging: jene Frau, die Sonnenblumenkerne an russische Soldaten austeilte, verbunden mit den Worten, sie sollten diese in ihren Taschen tragen, sodass nach ihrem Tod Sonnenblumen daraus wachsen.
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