Nahrungsmittel trieben deutsche Inflation hoch
Im Mai hatte die Inflation nach Monaten des Rückgangs erstmals wieder auf 1,5 Prozent angezogen. Nun bewegt sie sich weiter in Richtung der Marke von 2,0 Prozent, bis zu der die Europäische Zentralbank (EZB) stabile Preise gewahrt sieht.
Für den Aufwärtstrend sind vor allem Nahrungsmittel verantwortlich. Sie kletterten im vergangenen Monat um 5,7 Prozent auf Jahressicht und zogen damit so stark an wie seit über vier Jahren nicht mehr. Deutlich mehr Geld - 15,4 Prozent - mussten die Verbraucher den Statistikern zufolge für Speisefette und Speiseöle ausgeben. So war Butter im Vergleich zum Juli 2012 um 30,8 Prozent teurer. Für Gemüse mussten die Verbraucher 11,7 Prozent mehr Geld hinlegen, Kartoffeln waren 44,4 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Auch die Preise für Molkereiprodukte und Eier zogen insgesamt um 6,1 Prozent an.
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