Mafia-Skandal kostet Tsukamoto von Mizuho den Job
Damit reagiert Japans zweitgrößte Bank auf einen Skandal um Geschäfte mit der Mafia, der die Bankaufsicht bereits zum zweiten Mal zu einer Rüge bewegte. "Wir müssen (...)unsere Firmenkultur ändern", sagte Konzernchef Yasuhiro Sato. Auf die Frage, ob er ebenfalls seinen Posten aufgebe, antwortete er ausweichend.
Die für Verbraucherkredite zuständige Tochter Orient hatte in 230 Fällen Geld an die Mafia verliehen, die in Japan "Yakuza" heißt. Es handelte sich vor allem um Autofinanzierungen. Weil die Bank jahrelang nichts gegen diese Geschäftspraktiken unternahm, griff die Finanzaufsicht ein.
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