Defekte EC-Karten kosten Hersteller Millionen
Der Chipkartenhersteller werde den Betrag auf das Geschäftsjahr 2009 verbuchen, wodurch sich der erwartete Gewinn von rund 180 Millionen Euro leicht verringere. Gemalto hatte rund 30 Millionen Bankkarten nach Deutschland geliefert, bei denen der Sicherheitschip am 1. Jänner das Jahr 2010 nicht erkannte beziehungsweise nicht verarbeiten konnte. So konnte kein Geld behoben werden.
Das Unternehmen habe den deutschen Kunden inzwischen eine Softwarelösung gegeben, um das Problem ohne einen kostspieligen Umtausch der Karten zu lösen, teilte der weltweite Marktführer bei Chipkarten mit. Der Vorfall sei "bedauerlich", erklärte Firmenchef Piou.
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