E.ON nach drittem Quartal wieder zuversichtlicher
Der Konzern bekräftigte, den bereinigten Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) auf dem Niveau von 2008 halten zu können. Im vergangenen Jahr hatte E.ON einen bereinigten Überschuss von 5,6 Mrd. Euro und ein bereinigtes Ebit von 9,8 Mrd. Euro erzielt.
"Auch wenn die Talsohle der Wirtschaftskrise voraussichtlich durchschritten ist, machen sich in unserem Geschäft immer noch deutliche Belastungen bemerkbar, vor allem im Gasgeschäft, in Südeuropa und in Russland", sagte E.ON-Chef Wulf Bernotat. In den ersten neun Monaten ging der Umsatz um zwei Prozent auf 59,2 Mrd. Euro zurück, was unter anderem an dem gesunkenen Gasabsatz lag.
Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank um ein Prozent auf 7,6 Mrd. Euro. Belastend wirkte sich der Stillstand von Atomkraftwerken und das schwächere Geschäft in Großbritannien aus, dagegen konnte die Handelsgeschäft mit Energie kräftig zulegen. Analysten hatten einen Umsatz von 60,5 Mrd. Euro und ein bereinigtes Ebit von 7,6 Mrd. Euro erwartet.
Der Konzern hatte nach einer jahrelangen Einkaufstour angekündigt, sich von Beteiligungen im Wert von rund zehn Mrd. Euro zu trennen. Davon sind nach Angaben des Unternehmens bereits sechs Mrd. umgesetzt. Vor wenigen Monaten veräußerte E.ON seine Stadtwerke-Tochter Thüga an ein Bündnis von Stadtwerken für 2,9 Mrd. Euro.
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