Conti will Kunststoffsparte kräftig ausbauen
Die Division solle dann gut 11 Mrd. Euro umsetzen. Conti hatte im Februar den rund 1,4 Milliarden Euro teuren Kauf des US-Kautschuk- und Kunststoffspezialisten Veyance angekündigt. Noch fehlt grünes Licht der Kartellbehörden für die Übernahme. Die Zustimmung erwartet Wente für das dritte oder vierte Quartal.
Durch den Zukauf verstärkt sich ContiTech in Regionen, in denen das Unternehmen bisher kaum oder gar nicht vertreten ist, vor allem in den USA und Südamerika. Stellenstreichungen bei Veyance seien nicht geplant. "Wir müssen nicht rationalisieren, sondern wollen qualitativ und quantitativ wachsen - dazu brauchen wir die 9.000 Beschäftigten", sagte Wente. Unter anderem durch den gemeinsamen Einkauf mit Veyance werde Conti 75 Millionen Euro verteilt auf drei Jahre einsparen, bekräftigte der Manager.
Mit einem höheren Anteil am Nicht-Auto-Geschäft will Conti unabhängiger von den Schwankungen der Automobilindustrie werden. ContiTech stellt unter anderem Transportbänder für Minen und Schlauchsysteme für die Lebensmittel-, Kosmetik- und Pharmaindustrie her.
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