Wien. Für Gruselmomente sorgte in der Halloween-Nacht ein junger Wiener, der Sonntag um 6.04 Uhr in der Früh zu Fuß auf der Stadtautobahn über die Praterbrücke nach Hause in die Donaustadt wollte: Augenscheinlich ziemlich betrunken marschierte er auf der Südosttangente in Fahrtrichtung Norden - zugute kann man ihm nur halten, dass er wenigstens nicht als Geistergeher unterwegs war.
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Freundin kam mit Taxi angerauscht
Laut Augenzeugen soll der 22-Jährige auf dem Geländer der Autobahnbrücke herumgeklettert sein. Zwei Pkw-Lenker hielten daraufhin ihre Fahrzeuge an und zogen den Mann, von dem sie zunächst dachten, er wäre lebensmüde, vom Geländer herunter: Da drehte der Betrunkene erst recht auf, fluchte unentwegt und drohte, bis die Polizei vor Ort kam - auch seine Freundin, mit der der (ver)irre(te) Fußgänger davor gestritten hatte, war mittlerweile im Taxi aufgetaucht, um ihn aufzulesen.
Gegenüber den einschreitenden Polizisten verhielt sich der 22-Jährige aggressiv und versuchte im Zuge der Amtshandlung zu flüchten. Als die Beamten ihn daran hinderten, soll er sie mit dem Umbringen bedroht haben. Einen Alkotest verweigerte der Mann.
Im Zuge seiner Vernehmung gab der 22-Jährige an, den kürzesten Weg nach Hause gesucht zu haben: "Ich wollte am schnellsten Weg heim!" Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde er auf freiem Fuß angezeigt.
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