Argentinien ist Nr.1
WM-Power-Ranking: ÖFB-Team stürmt auf Platz 14
Die WM hat nach nur einem Spieltag einen neuen König. Argentinien verdrängt Spanien von Platz eins des offiziellen Power-Rankings (ermittelt aus dem offiziellem FIFA-Ranking, Elo-Stärke, Form, Kaderqualität sowie Gruppen- und Reiseprofil) und übernimmt nach dem überzeugenden 3:0 gegen Algerien die Spitze der 48 WM-Nationen. Die Spanier zahlen dagegen für das überraschende 0:0 gegen WM-Neuling Kap Verde den Preis und stürzen deutlich ab. Auch Österreich gehört zu den großen Gewinnern: Nach dem 3:1 gegen Jordanien schießt sich die Rangnick-Elf bereits auf Rang 14 und klopft an die Weltspitze an.
Ausrufezeichen
Die neue Reihenfolge an der Spitze liest sich wie ein Who's who der Titelanwärter: Hinter Argentinien folgen Frankreich, Deutschland und England. Alle drei lieferten zum Auftakt überzeugende Siege ab. Deutschland setzte mit dem 7:1 gegen Curaçao das größte Ausrufezeichen des bisherigen Turniers, Frankreich ließ Senegal beim 3:1 kaum eine Chance, England überzeugte beim 4:2 gegen Kroatien. Dahinter lauern Kolumbien, die USA, Marokko, Schweden, Norwegen und Mexiko. Schon nach einem Spieltag zeigt sich: Wer sofort liefert, gewinnt nicht nur Punkte, sondern auch mächtig Ansehen.
Aufsteiger
Der größte Gewinner heißt Österreich. Das 3:1 gegen Jordanien bringt die Mannschaft von Ralf Rangnick im Power-Ranking gleich sieben Plätze nach vorne. Vom 21. auf den 14. Rang, damit liegt Rot-Weiß-Rot bereits vor Portugal und klopft an die Top Ten an. Der starke Auftakt und die ausgezeichnete Ausgangslage in Gruppe J machen sich sofort bemerkbar. Auch Japan (2:2 gegen die Niederlande), Kap Verde (0:0 gegen Spanien) und die DR Kongo nach dem 1:1 gegen Portugal zählen zu den Gewinnern des ersten WM-Wochenendes.
Absteiger
Am härtesten trifft es Portugal. Cristiano Ronaldo und Co. waren als Nummer sieben ins Turnier gestartet, nach dem enttäuschenden 1:1 gegen die DR Kongo stürzt die Seleção auf Platz 16 ab. Auch Spanien bezahlt das torlose Remis gegen WM-Neuling Kap Verde mit einem Rückschlag und fällt aus den Top Ten. Spanien verliert damit auch den Platz an der Sonne. Ganz am Ende des Rankings bleibt Curaçao nach dem 1:7 gegen Deutschland abgeschlagen Letzter.
Überraschung
Der erste WM-Spieltag hat bereits mehrere Außenseiter ins Rampenlicht geschoben. Kap Verde trotzte Spanien ein sensationelles 0:0 ab, die DR Kongo nahm Portugal einen Punkt ab und Japan rang den Niederlanden ein 2:2 ab. Die größte Erkenntnis nach den ersten 24 Spielen: Bei dieser WM ist der Abstand zwischen Favoriten und Außenseitern kleiner geworden. Wer einen schlechten Tag erwischt, wird sofort bestraft. Genau deshalb hat sich die Kräfteordnung schon nach dem ersten Spieltag kräftig verschoben.
- Argentinien - 90.4 Prozent
- Frankreich - 89.2 Prozent
- Deutschland - 87.8 Prozent
- England - 87.1 Prozent
- Kolumbien - 77.9 Prozent
- USA - 77.5 Prozent
- Marokko - 77.5 Prozent
- Schweden - 76.9 Prozent
- Norwegen - 76.9 Prozent
- Mexiko - 76.3 Prozent
- Brasilien - 74.8 Prozent
- Spanien - 73.4 Prozent
- Niederlande - 72.1 Prozent
- Österreich - 71.8 Prozent
- Japan - 71.4 Prozent
- Portugal - 69.5 Prozent
- Korea - 67.6 Prozent
- Belgien - 67.1 Prozent
- Uruguay - 64.4 Prozent
- Australien - 64.1 Prozent
- Elfenbeinküste - 63.5 Prozent
- Senegal - 60.2 Prozent
- Iran - 60.1 Prozent
- Schweiz - 59.8 Prozent
- Kanada - 59.7 Prozent
- Ägypten - 59.4 Prozent
- Kroatien - 59.0 Prozent
- Saudi-Arabien - 57.1 Prozent
- Schottland - 55.4 Prozent
- DR Kongo - 55.2 Prozent
- Katar - 55.0 Prozent
- Ghana - 54.8 Prozent
- Kap Verde - 54.5 Prozent
- Bosnien und Herzegowina - 52.7 Prozent
- Algerien - 51.3 Prozent
- Ecuador - 50.9 Prozent
- Tschechien - 47.5 Prozent
- Usbekistan - 46.0 Prozent
- Neuseeland - 45.8 Prozent
- Panama - 45.8 Prozent
- Türkei - 45.6 Prozent
- Paraguay - 45.1 Prozent
- Jordanien - 39.2 Prozent
- Südafrika - 38.4 Prozent
- Irak - 34.5 Prozent
- Tunesien - 34.2 Prozent
- Haiti - 34.1 Prozent
- Curaçao - 22.5 Prozent
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