Zukunft offen

WM-Knall: Infantino droht nächste Pleite

Ein Mann im Anzug mit Krawatte blickt nach unten, im Hintergrund sind unscharfe Flaggen.
© APA/AFP/BRENDAN SMIALOWSKI
Derzeit herrscht bei der FIFA Krisenstimmung. Neben den gescheiterten WM-Plänen von Infantino warten zahlreiche Vereine noch immer auf die versprochenen Zahlungen von der Klub-WM 2025. Zusätzlich ist die Zukunft vom Turnier weiterhin offen.
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FIFA-Präsident Gianni Infantino befindet sich aktuell in einer Abwärtsspirale. Der Schweizer sorgte mit seinem geplanten Investorendeal für haufenweise Kritik und musste dieses aufgeben. Nun steht Infantino wegen einem weiteren Wunschprojekt am Pranger.

Die Erweiterung der Klub-WM war eines der großen Projekte von Infantino. Dabei versprach der FIFA-Boss, dass auch Vereine, die nicht teilnahmen, etwas abbekommen. 250 Millionen Dollar wurden ihnen versprochen. 13 Monate später ist die Zahlung scheinbar noch immer nicht erfolgt.

Zukunft offen

Dies berichtet "The Athletic". Das Portal beruft sich auf anonyme Quellen. Sie sollen mit den Verhandlungen zwischen der FIFA und den Vereinen vertraut sein. Dabei geht es um die nächste Klub-WM im Sommer 2029. Die 250 Millionen Euro waren als eine Art Solidaritätszahlung geplant. Damit wollte die FIFA die finanzielle Lücke zwischen den Teilnehmern der Klub-WM und den anderen Klubs nicht zu groß werden lassen.

Zusätzlich schreibt "The Athletic", dass für die nächste Ausgabe der Klub-WM noch einige Fragen offen sind. Die großen europäischen Klubs haben einer Teilnahme noch nicht zugestimmt. Aufgrund des Preisgeldes konnte die FIFA im vergangenen Sommer alle großen Klubs überreden, beim Turnier teilzunehmen.

Kontroverser Deal

Die Teilnehmer haben insgesamt 1 Milliarde US-Dollar von der FIFA erhalten. Ob der Weltverband bei der kommenden Ausgaben eine derartige Summe ausschütten kann, ist aktuell noch offen. Die Finanzierung ist Stand jetzt noch ungeklärt, so "The Athletic".

Schon bei der Klub-WM 2025 hatte die FIFA lange ähnliche Probleme. Wenige Monate vor Turnierbeginn konnte DAZN mit einem kontroversen Deal die Übertragungsrechte sichern. Damals zahlte der Streamingdienst 1 Milliarde US-Dollar. Kurz danach kaufte der staatliche Investmentfond Saudi-Arabiens Anteile an DAZN in derselben Summe.

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