Karl-May-Festspiele

Winnetou in Gföhl: Mega-Comeback nach 9 Jahren

Winnetou gespielt auf einem Abenteuer.
© Karl May Festspiele
Nach neun Jahren Pause kehren die Karl-May-Festspiele in den Gföhlerwald zurück. Bis Ende August steht an den Wochenenden das Stück "Winnetou und der Ölprinz" auf dem Programm, das aufwendige Reitszenen und Pyrotechnik bietet.
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In der Handlung hetzt ein hinterhältiger Ölprinz Ureinwohner und Siedler gegeneinander auf. Winnetou und Old Shatterhand greifen ein, um den Konflikt zu lösen.

Gespielt werden sie von Marco Valenta und Erich Schmidt, die auch privat eng verbunden sind. "Die Freundschaft, die Winnetou und Old Shatterhand haben, haben auch wir", betont Valenta. Schmidt ergänzt: "Schneiden würden wir uns aber nicht."

Inszenierung als große Aufgabe

Mit Leonie Weiss führt erstmals eine Frau Regie, die kurzfristig auch selbst eine Rolle auf der Bühne übernimmt. Die Inszenierung mit knapp 70 Darstellern und 25 Pferden ist fordernd: "Es ist eine große Aufgabe, das alles zu koordinieren", so Weiss. Für die Tiere gebe es spezielle Proben, bei denen auch Publikumsreaktionen simuliert werden: "Leute sitzen im Publikum und applaudieren, schreien und jubeln für uns, damit sich die Pferde daran gewöhnen." Kritik an rassistischen Bildern in Karl Mays Werken nimmt die Regisseurin "sehr ernst", möchte jedoch nichts verfälschen: "Wir wollen die Geschichten erzählen und auch am Leben erhalten." Ergänzt werden die Vorstellungen der Profi- und Hobby-Schauspieler durch ein Rahmenprogramm.

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