Neue Studie enthüllt

Wer diese 3 Dinge vermeidet, kann Demenz um 13 Jahre hinauszögern

Eine nachdenkliche Person steht im Licht von Jalousien, Schattenmuster auf Gesicht und Kleidung.
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Die Vorstellung, an Demenz zu erkranken, macht vielen Angst. Doch jetzt gibt es überraschend gute Nachrichten: Eine neue US-Studie zeigt, dass wir offenbar selbst einiges tun können, um unser Gehirn zu schützen und Demenz möglicherweise um mehr als ein Jahrzehnt hinauszuzögern.
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Eine aktuelle Untersuchung der renommierten NYU Grossman School of Medicine, die kürzlich im Fachjournal „Neurology Open Access“ veröffentlicht wurde, bringt einen riesigen Durchbruch in der Präventionsforschung. Die Forscher wollten wissen: Wie sehr beeinflusst unser Lebensstil in der Lebensmitte unser Gehirn im hohen Alter? Das Ergebnis dürfte viele überraschen.

So kann man sein Demenz-Risiko um bis zu 13 Jahre hinauszögern

Verschwommene Profilaufnahme einer Frau mit geschlossenen Augen, mehrfach horizontal verzogen.
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Für die Langzeitstudie begleitete das Team um Studienleiter Prof. Dr. Josef Coresh, Direktor des Optimal Aging Institute an der NYU, mehr als 12.400 Erwachsene. Zu Beginn der Untersuchung waren die Teilnehmer durchschnittlich 56 Jahre alt und frei von Demenz. Über einen Zeitraum von rund 26 Jahren beobachteten die Wissenschaftler genau, wer später kognitiv abbaute und wer nicht.

Dabei kristallisierten sich drei Risikofaktoren heraus, die wie Brandbeschleuniger für den geistigen Verfall wirken. Die gute Nachricht: Alle drei lassen sich durch unseren Lebensstil aktiv beeinflussen.

Diese 3 Faktoren sollten Sie beachten

Wer sein Gehirn schützen will, sollte laut der Studie diese drei Dinge unbedingt vermeiden:

  1. Rauchen
  2. Bluthochdruck
  3. Diabetes

Die Daten zeigten eindeutig: Menschen, die in ihren 50ern keinen dieser drei Faktoren aufwiesen, lebten im Durchschnitt noch 30,1 Jahre ohne jegliche Anzeichen von Demenz.

Im Gegensatz dazu blieben den Teilnehmern, bei denen alle drei Risikofaktoren (Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes) vorlagen, durchschnittlich nur 17,5 demenzfreie Jahre. Das bedeutet: Wer auf seinen Körper achtet und diese drei Gesundheitsfallen umschifft, gewinnt im Schnitt fast 13 Jahre geistige Klarheit.

Risiken kennen

"Unsere Ergebnisse sind ein starkes Argument dafür, dass Menschen diese Risiken in der Lebensmitte aktiv abwenden müssen. Es ist die beste Strategie, um die Gesundheit des Gehirns für mehr als ein Jahrzehnt zu erhalten", erklärt Prof. Coresh.

Mann unterstützt älteren Vater auf dem Bett, beide umarmen sich und lächeln einander an.
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Denn: Was gut für unser Herz und unsere Blutgefäße ist, ist auch das beste Schutzschild für unser Gehirn. Ein normaler Blutdruck und gesunde Blutzuckerwerte sorgen dafür, dass das feine Gefäßsystem in unserem Kopf intakt bleibt. Die grauen Zellen werden dadurch bis ins hohe Alter optimal mit Sauerstoff und lebenswichtigen Nährstoffen versorgt. Rauchen hingegen greift exakt diese Gefäße an und begünstigt Entzündungen.

Es liegt in Ihrer Hand

Diese Studienergebnisse machen viel Mut. Demenz ist in vielen Fällen eben kein unabwendbares Schicksal, das aus dem Nichts kommt. Die Weichen dafür werden in den 40er, 50er und 60er Jahren gestellt. So können Sie vorgehen:

Lassen Sie Ihre Werte checken: Wissen Sie, wie hoch Ihr Blutdruck und Ihr Langzeitzucker (HbA1c) sind? Falls nicht, ab zum Hausarzt.

Bewegung & Ernährung: Halten Sie Ihre Blutgefäße durch Spaziergänge, Sport und eine ausgewogene Ernährung geschmeidig, um Diabetes und Bluthochdruck keine Chance zu geben.

Finger weg vom Glimmstängel: Es ist nie zu spät aufzuhören, Ihr Gehirn wird es Ihnen danken.

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