Telemedizin

Weinviertel misst mit: Herz-Hilfe per Handy

Präsident der Ärztinnen- und Ärztekammer für NÖ Dr. Harald Schlögel, Landesrat und NÖGUS-Vorsitzender Martin Antauer, Patientin Anna Marschal, Kliniken-Landesrat Anton Kasser, Vorständin der NÖ Landesgesundheitsagentur Mag. Dr. Elisabeth Bräutigam, MBA, Vorsitzender des Landesstellenausschusses der ÖGK in NÖ Robert
© NÖ LGA.
Patienten mit Herzinsuffizienz werden jetzt digital begleitet. Das Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf betreut die ersten Fälle.
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Rund 300.000 Österreicher leiden an Herzschwäche, allein in Niederösterreich bedeutet das jedes Jahr etwa 25.000 Klinikaufenthalte. Seit August läuft HerzMobil NÖ nun auch im Weinviertel. Die Patienten messen täglich Gewicht und Blutdruck, die Werte gehen automatisch an das Betreuungsteam.

Sieben Patienten am Start

Sieben Patienten sind bereits dabei, 2027 sollen es 20 sein. Langfristig könnten bis zu 2.000 Niederösterreicher pro Jahr profitieren. "Für die Patienten bedeutet es mehr Sicherheit und Lebensqualität", betont Landesrat Anton Kasser (ÖVP).

Landesrat Martin Antauer (FPÖ) ergänzt: "Jeder Euro fließt direkt in spürbare Fürsorge." Ärztekammer-Präsident Harald Schlögel spricht von einem "verlässlichen und engmaschigen Behandlungsnetz". Die Teilnahme dauert drei Monate, bei Bedarf sechs.

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