Ein Flug, der eigentlich ruhig verlaufen sollte, endete für eine junge Mutter mit einem traumatischen Erlebnis. Während sie an Bord eines Flugzeugs von Dubai nach Bangkok schlief, soll ein Mitreisender sie unsittlich berührt haben. Besonders tragisch: Ihre vierjährige Tochter saß währenddessen ahnungslos neben ihr.
Die Frau, eine thailändische Influencerin, berichtete später auf Facebook von dem Vorfall. Sie sei plötzlich mit dem Gefühl aufgewacht, dass etwas nicht stimme. Vor dem Flug habe sie eine Schlaftablette genommen, um ihren Schlafrhythmus anzupassen. Dadurch sei sie besonders tief eingeschlafen gewesen.
"Ich war geschockt", schrieb die Mutter über den Moment, als ihr langsam klar geworden sei, was passiert sein könnte.
Crew schaltet Polizei ein
Rund 90 Minuten vor der Landung fasste sich die Frau ein Herz und informierte die Kabinenbesatzung. Die Crew reagierte sofort und kümmerte sich um den Fall. Nach Angaben der Influencerin habe der Mann die Vorwürfe eingeräumt. Er habe geweint, sich mehrfach entschuldigt und um Vergebung gebeten. Doch für die Mutter war klar: Eine Entschuldigung reicht nicht aus. Sie forderte, dass die Polizei nach der Landung eingeschaltet wird.
Besonders belastend sei für sie gewesen, dass Crewmitglieder Flecken an ihrer Kleidung bemerkt hätten – laut ihren Angaben mutmaßlich Spermaflecken. Erst nach und nach habe sie verstanden, was während ihres Schlafs passiert sein könnte.
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Täter nach Landung festgenommen
Nach der Ankunft nahmen die thailändischen Behörden den Fall auf. Der 30-jährige Pakistani wurde festgenommen und musste sich vor Gericht verantworten.
Nur einen Tag nach der Tat folgte das Urteil: Der Mann wurde zu drei Jahren Haft sowie einer Geldstrafe von 120.000 Baht (rund 3.100 Euro) verurteilt. Außerdem soll er künftig nicht mehr nach Thailand einreisen dürfen.
"Eine Entschuldigung macht es nicht ungeschehen"
Nach dem Urteil meldete sich die Frau erneut zu Wort. Sie bedankte sich bei der Polizei und der Touristenpolizei für die Unterstützung.
Ihre Botschaft an andere Reisende blieb deutlich: "Eine Entschuldigung kann das Geschehene nicht ungeschehen machen. Wer gegen das Gesetz verstößt, muss die Konsequenzen tragen." Mit der Veröffentlichung ihrer Geschichte wolle sie andere Menschen warnen und dazu beitragen, dass ähnliche Fälle nicht passieren.
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