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Vögel im Garten füttern: So machst du es richtig

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Gut gemeint reicht nicht immer: Wenn du den Vögeln nicht mehr schadest, als hilfst, solltest du ein paar Dinge beachten.
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Es ist ein gewohnter Anblick: In vielen Gärten, gerne auch auf Balkonen oder sogar in öffentlichen Parks findet man Vogelhäuschen oder Meisenknödel. Tatsächlich sind diese Futterstellen wichtig für heimische Vogelarten, die während der kalten Herbst- und Wintermonate weniger Nahrung finden.

Unbekannte Gefahren

Es gibt aber einiges zu beachten, sonst schadet man den Tieren mehr, als man ihnen nutzt. Vogelhäuschen schauen im Garten zum Beispiel schön aus, sind aber eine Gefahr für die Gesundheit der Tiere. Genauso das falsche Futter. Brotreste können für viele Vögel sogar den Tod bedeuten!

Vögel füttern - das musst du beachten

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Wer Vögeln etwas Gutes tun möchte, ohne ihnen zu schaden, sollte ein paar einfache, aber wichtige Grundregeln beachten:

  • Hygiene: Vogelhäuschen sind zwar nett, aber bergen auch Gefahren. Wenn die Vögel in dem Häuschen sitzen, hinterlassen sie häufig auch Kot. So können sich gefährliche Krankheitserreger verbreiten. Deswegen raten Experten zum Futtersilo. In dem Spender rutscht das Futter nach, während die Tierchen am Rand speisen.
  • Feuchtigkeit vermeiden: Noch ein Punkt fürs Futtersilo. Im Behälter bleibt das Futter trocken, während es im Vogelhäuschen feucht werden kann. Nasses Futter ist ein großartiger Nährboden für Schimmelpilze und die können wiederum tödlich sein.
  • Reinigung: Wer trotzdem am Vogelhäuschen festhalten möchte, sollte es unbedingt regelmäßig reinigen. Am besten wischt man es täglich mit heißem Wasser aus und trocknet es dann gründlich.
  • Meisenknödel: Prinzipiell sind die Knödel, die man fertig kaufen kann, eine gute Futterquelle. Man muss nur darauf achten, sie ohne Plastiknetze aufzuhängen. Die Tiere können darin hängen bleiben und sich verletzen.
  • Brot ist kein Tierfutter: Vögel mit trockenem Brot zu füttern ist ein weitverbreiteter Fehler. Es schimmelt schnell und enthält zu viel Salz. Außerdem kann es im Magen der Vögel aufquellen. Das alles macht es für die Gartenbewohner zu einer echten Lebensgefahr.
  • Essenreste: Alle Lebensmittel, die gewürzt oder gesalzen sind, sind kein Vogelfutter. Das gilt auch für gesalzene Nüsse!
  • Der richtige Standort: Der Futterspender - welcher auch immer - sollte unbedingt mindestens 1,5 Meter über dem Boden hängen, damit die Tiere beim Fressen nicht selbst zum Futter werden. Das gilt besonders für Katzenbesitzer! Man sollte auch darauf achten, dass es in der Nähe einen Strauch oder Baum gibt, in dem die Vögel sich vor etwaigen Raubtieren verstecken können. Diese Räuber können aus der Luft kommen - auch im Stadtgebiet gibt es viele Raubvögel.

Wer das beachtet, hilft den heimischen Vögeln gut durch den Winter. Besonders wichtig ist die Fütterung übrigens bei Frost oder Schnee. Dann kommen sie nämlich nicht gut ans Futter und brauchen besonders viel Nahrung, um nicht auszukühlen. Am besten sorgt man auch für frisches Wasser: Eine kleine Schale mit lauwarmem Wasser (damit es nicht so schnell einfriert) jeden Morgen reicht völlig aus.

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