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Vergewaltigungs-Urteil: RTL beendet Zusammenarbeit mit Reality-Star

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Vom gefeierten Reality-Star zum verurteilten Straftäter: Yasin Mohamed (35) ist wegen Vergewaltigung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Nun zieht RTL Konsequenzen und beendet die Zusammenarbeit mit dem TV-Gesicht.
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Der Münchner wurde durch Formate wie "Temptation Island", "Kampf der Realitystars" und "Ex on the Beach" bekannt. 2024 nahm er an "Love Island VIP" teil. Dort lernte er Schauspielerin und Influencerin Sophie Imelmann (30) kennen. Nach den Dreharbeiten kam es zu einem Treffen in einem Hotelzimmer. Später erhob Imelmann öffentlich schwere Vorwürfe gegen Mohamed.

Gericht spricht Mohamed schuldig

Nach Überzeugung des Amtsgerichts München hat die Vergewaltigung stattgefunden. Mohamed wurde zu einem Jahr und acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Die Richterin stellte klar: "Es war kein harmloser Übergriff. Eine Vergewaltigung ist eine Vergewaltigung."

Mohamed hatte die Vorwürfe bestritten. Seine Verteidigerin Daniela Gabler kündigte Berufung an. Sie strebt weiterhin einen Freispruch an. Damit ist das Verfahren noch nicht endgültig abgeschlossen.

RTL löscht Videos und beendet Zusammenarbeit

© RTLZWEI/ITV Studios Germany

Der Sender reagiert nun auf das Urteil. RTL teilte mit, dass eine weitere Zusammenarbeit mit Mohamed nicht vorgesehen sei. "Sexualisierte Gewalt und die Missachtung persönlicher Grenzen sind mit den Werten von RTL nicht vereinbar", heißt es in der Erklärung. Der Schutz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer habe höchste Priorität. Zudem löscht der Sender laut BILD sämtliche Videos mit dem Reality-Star.

Dschungelcamp-Vertrag bereits gekündigt

Schon vor dem Urteil hatte Mohamed berufliche Konsequenzen zu spüren bekommen. Beim Prozess schilderte er, dass nach der Veröffentlichung von Imelmanns Vorwürfen innerhalb von 48 Stunden alles weg gewesen sei. Auch sein bereits unterschriebener Dschungelcamp-Vertrag sei gekündigt worden. Er sprach von 15.000 Euro Schulden und gepfändeten Konten.

Auch eine weitere TV-Produktion sorgt für Fragen: Die Ausstrahlung von "Forsthaus Rampensau" auf Joyn wurde verschoben. Ein Zusammenhang mit dem Verfahren ist allerdings nicht bestätigt.

Imelmann will Therapie beginnen

Für Sophie Imelmann bedeutet das Urteil nach eigenen Angaben eine große Erleichterung. Ihr Anwalt betonte, dass es seiner Mandantin nicht um Geld oder Rache gehe, sondern um Gerechtigkeit. Gegenüber BILD sagte die Schauspielerin: "Von mir ist eine riesige Last abgefallen." Nun könne sie auch ihre Therapie beginnen.

Mohameds Verteidigerin hat bereits Berufung eingelegt. Sollte das Urteil bestehen bleiben, bleibt es bei der Bewährungsstrafe. Im Fall einer weiteren Verurteilung und einer Berufung der Staatsanwaltschaft könnte auch eine höhere Strafe drohen.

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