Englands WM-Reise steht bisher unter keinem guten Stern. Teamchef Thomas Tuchel soll die Star-Truppe rund um Bayerns Harry Kane zum ersten Weltmeistertitel seit 1966 führen. Doch bisher ist der Aufenthalt in Nordamerika eine reine Pannenshow, und das, obwohl man erst am Mittwoch (ab 22 Uhr im oe24-LIVE-TICKER) gegen Kroatien in das Turnier startet.
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Erst wurden bei der Übersiedlung ins Team-Quartier die Spieler-Schuhe und weitere Materialien gestohlen. Wenige Tage später löste der Team-Koch einen Sicherheitsalarm am Bahnhof aus, weil er mit Küchenmessern in den Zug wollte. Obendrein verletzte sich auch Verteidiger Tino Livramento, für den nun Chelseas Trevoh Chalobah nachnominiert wurde.
Und nun sorgt sogar schon der Boss des englischen Fußballverbands FA, Mark Bullingham, für Wirbel. Denn Tuchel gerät im "Mutterland des Fußballs" immer mehr in den Mittelpunkt der Kritik. Vor allem sein unspektakulärer Spielstil sorgt für Unmut auf der Insel.
Kritik nach Vertragsverlängerung
Umso weniger Verständnis gab es, als man den Vertrag des Deutschen im Winter vorzeitig um zwei Jahre verlängert hatte. "Die Realität ist, dass er ein Top-Level-Coach ist, der nachgefragt sein würde. Und wir wussten, dass wir jemanden haben, der einen wirklich guten Job macht. Und wir können nicht erwarten, dass er einfach wartet und schaut, wie es läuft", erklärte Bullingham vor dem WM-Auftakt die Entscheidung.
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Allerdings enthüllte er dabei ein brisantes Detail und drohte Tuchel damit bereits indirekt mit dem Aus als Englands Teamchef: "In jedem Vertrag mit der FA ist eine Leistungsklausel verankert." Mehr wollte er dazu nicht sagen. Seit Wochen kursiert aber das Gerücht, dass Tuchel sogar nur der Titelgewinn den Job retten würde.
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