Neue Regeln fixiert

VAR-Hammer vor Bundesliga-Start

Vidiwall.
Die neue Saison startet nicht nur mit neuen Anstoßzeiten.
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Auch beim Video Assistant Referee (VAR) wartet auf Fans, Spieler und Trainer eine kleine Revolution.  Bislang durfte der VAR nur bei klar definierten Situationen eingreifen, etwa bei Toren, Elfmetern oder Roten Karten. Ab sofort können in Österreich aber auch offensichtlich falsche Eckball-Entscheidungen korrigiert werden, sofern dies ohne Spielverzögerung möglich ist.

Auch Gelb-Rot wird überprüfbar

Eine weitere wichtige Neuerung betrifft Gelb-Rote Karten. Künftig kann auch die zweite Gelbe Karte, die zum Platzverweis führt, vom VAR überprüft werden. Damit sollen Fehlentscheidungen mit möglicherweise spielentscheidenden Folgen reduziert werden.

Schiedsrichter sprechen künftig zu den Fans

Besonders spektakulär: Im Laufe der Herbstsaison sollen Schiedsrichter ihre Entscheidungen nach On-Field-Reviews oder nach einer VAR-Intervention direkt erklären. Die Durchsagen werden sowohl im Stadion als auch in den TV-Übertragungen zu hören sein. Zusätzlich sollen die relevanten VAR-Bilder auf den Videowalls gezeigt werden.

Kampf gegen Zeitspiel

Auch notorische Zeitspieler geraten ins Visier. Bei zu langem Zögern bei Abstößen oder Einwürfen gibt es zunächst einen Countdown. Wird dieser ignoriert, drohen Sanktionen wie Eckball oder Ballbesitzwechsel für den Gegner. Besonders brisant: Verlässt ein ausgewechselter Spieler das Feld nicht innerhalb von zehn Sekunden, muss sein Ersatzmann zunächst draußen bleiben und darf erst eine Minute nach Wiederanpfiff ins Spiel eingreifen.

Erhöhung der effektiven Spielzeit

Auch nach Behandlungen auf dem Spielfeld wird es strenger. Spieler müssen das Feld verlassen und dürfen es erst nach einer Minute wieder betreten. Die Verantwortlichen wollen damit die effektive Spielzeit erhöhen und Verzögerungstaktiken eindämmen.

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