Termin fix

Trauer um Kdolsky (†63): Requiem im Stephansdom!

Eine nachdenklich blickende ältere Frau mit kurzen Haaren und Jeansjacke sitzt vor blauem Hintergrund.
© APA/ROLAND SCHLAGER
Österreich trauert um Andrea Kdolsky. Nach dem Ableben der früheren Bundesministerin für Gesundheit, Familie und Jugend steht nun der Termin für das offizielle Gedenken fest, zu dem Weggefährten und Freunde im Wiener Stephansdom zusammenkommen.
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Die Nachricht vom Tod der beliebten früheren Spitzenpolitikerin löste in ganz Österreich tiefe Betroffenheit aus. Andrea Kdolsky, die einst das Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend leitete, verstarb am Mittwoch, dem 30. September. Nun haben Angehörige, Freunde und langjährige Wegbegleiter die Parte veröffentlicht und laden zu einem feierlichen Requiem ein, um der Verstorbenen im würdevollen Rahmen die letzte Ehre zu erweisen.

Der Trauergottesdienst findet am Freitag, dem 13. November, um 18.00 Uhr im traditionsreichen Wiener Stephansdom statt. Ihr langjähriger Vertrauter Stefan K. H. Ratzenberger teilte die Parte in den sozialen Netzwerken mit bewegenden Worten und rief alle Freunde und Weggefährten dazu auf, gemeinsam im Wahrzeichen der Bundeshauptstadt innezuhalten. Die eigentliche Beisetzung der früheren Ministerin wird hingegen zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis stattfinden.

"Deine Stimme wird fehlen, aber nicht verstummen"

Die Parte selbst ist von tiefer Dankbarkeit und persönlicher Zuneigung geprägt. Angeführt wird die Traueranzeige von einem berührenden Leitspruch, der das politische und gesellschaftliche Wirken der streitbaren und lebensfrohen Wienerin treffend zusammenfasst: "Deine Stimme wird fehlen, aber nicht verstummen." Gezeichnet ist die Parte von Philipp und Claudia im Namen all ihrer Freunde und aller Menschen, die ihr zeit ihres Lebens nahestanden.

Mit bewegenden Worten nimmt das persönliche Umfeld Abschied von einer Frau, die das politische Geschehen der Republik über viele Jahre hinweg mit großem Engagement und unverwechselbarem Charakter geprägt hat. Auf der Traueranzeige blickt Kdolsky den Betrachtern auf einem Foto mit jenem herzlichen und offenen Lächeln entgegen, das ihr auch über Parteigrenzen hinweg viele Sympathien eingebracht hatte.

Traueranzeige für Dr. Andrea Kdolsky mit Foto und Angaben zur Beisetzung im Wiener Stephansdom.
Stefan K. H. Ratzenberger teilte die Parte auf Facebook © Facebook

Spendenaufruf für Krebshilfe statt Blumen

Im Sinne der Verstorbenen bittet die Trauerfamilie ausdrücklich darum, von Kranz- und Blumenspenden abzusehen. Stattdessen soll das Gedenken an Andrea Kdolsky konkrete Hilfe für schwerkranke Menschen ermöglichen, was ihren lebenslangen Einsatz für das Gesundheitswesen widerspiegelt. Die Zuwendungen sollen zwei ausgewählten karitativen Einrichtungen zugutekommen, die der früheren Ressortchefin ein großes persönliches Anliegen waren.

Spenden werden einerseits für das Maggie's Centre in Oberwart unter dem Kennwort "Maggie's" erbeten. Andererseits wird um Unterstützung für die Österreichische Krebshilfe gebeten, versehen mit dem Kennwort "Andrea". Damit setzt die Trauergemeinschaft ein starkes humanitäres Zeichen im Geiste der engagierten Politikerin und Ärztin, deren Wirken weit über ihre Amtszeit hinaus in Erinnerung bleiben wird.

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