STUNDENLANGE SPERRE

Wiener Train-Surfer (19) legte Koralmtunnel lahm

Bahnhof.
© ÖBB
Der junge Mann wurde ausgeforscht und muss jetzt alle Kosten für den Einsatz zahlen
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Stmk. Drei Jugendliche sind am vergangenen Samstagabend am Dach eines Intercity-Zugs der ÖBB auf der Koralmstrecke mitgefahren und haben danach für eine stundenlange Sperre der Koralmbahn gesorgt: Mehrere Personen hatten beobachtet, wie die Burschen am Bahnhof Kühnsdorf in Kärnten auf das Dach gestiegen sind. Der Zug fuhr zunächst noch los, hielt dann aber in einer Nothaltestelle im Koralmtunnel an. Die Polizei konnte trotz Fahndung keinen der Jugendlichen schnappen.

Burschen konnten flüchten

Bei den Erkundungsfahrten der ÖBB konnten zwei Personen aufgegriffen und in Richtung Kärnten mitgenommen werden. Noch ehe eine Streife eintraf, gelang ihnen aber die Flucht und sie entgingen damit am Bahnhof St. Paul im Lavanttal der Polizei. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich eventuell ein weiterer Trainsurfer im Koralmtunnel befindet, erfolgten weitere Erkundungsfahrten der ÖBB zwischen den Bahnhöfen St. Paul im Lavanttal und Weststeiermark. Der Zugverkehr war insgesamt gut drei Stunden eingestellt.

Heute fährt erster Probezug durch Koralmtunnel
Drei junge Männer "surften" auf dem Zug. © ÖBB

Einer von drei Jugendlichen durch Videos ausgeforscht

Nun wurde bekannt: Bereits am 21. Juli 2026 konnte aufgrund eines anonymen Hinweises und in der Folge durch die hochauflösender Videoüberwachung der ÖBB, einer von drei Tatverdächtigen ausgeforscht werden. Es handelt sich um einen 19-jähriger Mann aus Wien.

Er konnte bereits einvernommen werden, nach den beiden anderen Train-Surfern wird nun fieberhaft gesucht.

Wiener (19) muss Kosten für Einsatz zahlen

Den Beschuldigten  droht nach Abschluss der Erhebungen seitens der Staatsanwaltschaft Klagenfurt sowie der Bezirkshauptmannschaft Wolfsberg je eine Anzeige. Auch werden dem 19-Jährigen die Kosten des gesamten des Polizeieinsatzes verrechnet.

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