Drei Zinnen
Touristen stehen zum Dolomiten-Wandern an
Stundenlang warten, um zu den Drei Zinnen von Lavaredo an der Grenze zwischen Venetien und Südtirol zu gelangen. Dort warteten zahlreiche Menschen auf Shuttlebusse zum Parkplatz an der Auronzo-Hütte.
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Ursache für Andrang
Laut Roberto Pais, dem Tourismusdezernenten von Auronzo di Cadore, zeigen die verbreiteten Aufnahmen keinen dauerhaften Zustand. Die Szenen seien auf einen besonders starken Besuchertag nach mehreren Tagen mit schlechtem Wetter zurückzuführen. Die markanten Felsformationen in den Dolomiten zählen seit Jahren zu den bekanntesten Naturmotiven der Alpen und sind ein stark nachgefragtes Ziel.
Zugang bereits begrenzt
Pais verwies in einem Interview auf das bereits eingeführte Zugangssystem und sagte: "Der Einfluss der sozialen Medien führt dazu, dass alle zu den Drei Zinnen hinauffahren wollen, aber tatsächlich funktioniert das Kontingentierungssystem, das wir letztes Jahr eingeführt haben."
Demnach dürfen täglich maximal 800 Autos nach vorheriger Reservierung und gegen eine Gebühr von 40 Euro pro Fahrzeug bis zum Parkplatz fahren. Ergänzt wird das System durch Shuttlebusse zwischen Misurina und der Hütte. In der Hochsaison liege die Besucherzahl laut Pais bei etwa 3500 bis 4000 Menschen, mit einzelnen Spitzen. Er betonte zugleich: "Das Gebiet kann diese Zahlen verkraften."
Tourismus bleibt bedeutend
Pais verwies außerdem auf die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus für die Bergregion. Die Einnahmen würden in die Region reinvestiert. Zugleich wirbt die Gemeinde dafür, auch weniger frequentierte Ziele wie die Cadini, die Marmarole oder den Monte Piana zu besuchen.
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