Reisen teurer

Teuer-Liste: Die 15 Inflations-Knaller

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Vor dem Urlaub will man die aktuelle Inflationsliste nicht sehen. Reisen wurde deutlich teurer. Immerhin hat sich Strom verbilligt.
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Die Inflation in Österreich hat im Mai weiter zugelegt. Die Teuerungsrate kletterte auf 3,7 Prozent, nach 3,4 Prozent im April. Hauptverantwortlich für den Anstieg waren Dienstleistungen, auch Preiserhöhungen bei Treibstoff und Heizöl trugen dazu bei.

oe24 zeigt die größten Teuerhämmer im Jahresvergleich.

Teuerung im Jahresabstand

  1. Heizöl: +53,7 %
  2. Pfirsiche: +44,2 %
  3. Diesel: +30,7 %
  4. Holzpellets: +30,6 %
  5. Erdbeeren: +28,8 %
  6. Benzin: +21,3 %
  7. Bahn – Jahreskarte: +17,8 %
  8. Flugticket Ausland: +13,8 %
  9. Eier: +11,9 %
  10. Parkpickerl: +11,2 %
  11. Verkehr allgemein: +8,8 %
  12. Therme, Eintritt: +5,0 %
  13. Gastronomiedienstleistungen: +4,9 %
  14. Tabak: +4,8 %
  15. Gas: +4,2 %

Reisen wurde teurer

Ohne Preissprung bei Flugtickets läge die Inflation bei 3,5 Prozent und nicht bei 3,7 Prozent. Die Preise im Bereich Verkehr stiegen im Mai durchschnittlich um 8,8 Prozent und damit stärker als im April (+7,7 Prozent). Sie erwiesen sich damit als bedeutendster Treiber der Inflation im Jahresvergleich. Ausschlaggebend für das kräftigere Plus waren die Preise für Flugtickets, die um 13,8 Prozent stiegen, nachdem sie im April noch um 7,5 Prozent zurückgegangen waren.

Der Preisdruck bei Treibstoffen blieb mit einem Plus von 26,5 Prozent weiterhin hoch, nach einem bereits starken Anstieg von 28 Prozent im April.

Strom billiger als im Vorjahr

Strom wurde im Vergleich zum Vorjahr um 10,3 % billiger. © APA

Strom verbilligte sich konstant weiter (-10,3 Prozent), wobei insbesondere die ab Jänner 2026 wirksamen Reduzierungen der Elektrizitätsabgabe sowie des Erneuerbaren-Förderbeitrags weiterhin preisdämpfend gewirkt hätten, schreibt die Statistik Austria. Für zusätzliche preisdämpfende Effekte sorgten den Angaben zufolge die Einführung des Sozialtarifs für von der ORF-Gebühr befreite Haushalte sowie die Einführung des Sommer-Netztarifs.

In der Gastronomie und der Hotellerie war ein durchschnittliches Preisplus von 4,7 Prozent zu verzeichnen, nach 4,9 Prozent im April. Die Teuerung bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken lag mit 2,2 Prozent hingegen, wie schon im Vormonat, unter der Gesamtinflation.

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