"Geben jetzt Gas"

Schulterschluss in Retz: Rückenwind für Notarzt-Standort

Drei Männer stehen in einem Büro, einer hält eine Karte mit der Aufschrift „Bezirk Hollabrunn“.
© #NotarztRetzMussBleiben
Der Kampf um den Notarztstandort Retz geht in die nächste Runde! Vertreter der Initiative #NotarztRetzMussBleiben trafen sich jetzt zu einem konstruktiven Gespräch mit NÖ-Landesrat Sven Hergovich (SPÖ), um zentrale Anliegen zur notärztlichen Versorgung im Raum Retz zu besprechen.
OE24 auf Google bevorzugen

Im Austausch wurde eines unmissverständlich klar: Der Notarzt in Retz ist unverzichtbar. Hergovich anerkannte die notmedizinische, infrastrukturelle und regionale Bedeutung des Standortes vollumfänglich und sagte volle Unterstützung bei der Sicherung des Systems zu.

Drei Männer sitzen an einem Konferenztisch mit Wasserflaschen und Flaggen im Hintergrund.
Preyer, Hergovich, Hinterleitner. © #NotarztRetzMussBleiben

Einigkeit über Parteigrenzen hinweg

Beide Seiten waren sich einig: Der Standort muss bleiben – für die Sicherheit der Menschen im gesamten Retzer Land und weit darüber hinaus. Dieses gemeinsame Einverständnis stärkt nun die Position der Region und unterstreicht, dass medizinische Versorgung am Land oberste Priorität genießt.

Bürgerinitiative: „Wir geben jetzt Gas"

Die Initiative „Wir für Retz" lässt trotzdem nicht locker und sucht weiter aktiv nach Verbündeten. „Wir geben jetzt Gas", so „Wir für Retz"-Gemeinderat Rudolf Preyer kämpferisch. "#NotarztRetzMussBleiben" suche aktiv Verbündete, weil es "kein parteipolitisches Thema" sei, So Preyer. Es gehe schließlich "nicht um Parteipolitik, sondern um die Menschen und den Ernstfall", erklärte Preyer gegenüber der NÖN.

Zwischen-Fazit: Ein positives Gespräch mit dem Landesrat Hergovich gibt der Bürgerinitiative "#NotarztRetzMussBleiben" zwar Rückenwind – doch die Retzer Initiative bleibt wachsam und kämpft weiter für "ihren Notarztstandort". Oe24 wird sich um ein Statement von Landesrat Anton Kasser (ÖVP) bemühen. In der Debatte um Notarztstandorte in Niederösterreich bleibt es also spannend ...

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden