2 Wochen nach Crash
Schleuse Freudenau wieder freigegeben
Der Verbund spricht von einem mittelschweren Schaden. Zuerst kracht das Passagierschiff gegen den Mittelpfeiler der Schleusenmauer, der die Hauptlast des Aufpralls abfängt. Erst danach prallt es gegen das rechte Schleusentor – dabei wird das schützende Schrammholz davor zerstört.
Reparatur unter Hochdruck
Zwei Wochen lang arbeiten Techniker an der Behebung der Schäden, das beschädigte Schrammholz wird komplett getauscht. Immerhin: An der empfindlichen Hydraulik zeigen sich keine gröberen Schäden. Im Herbst steht ohnehin die planmäßige Revision des linken Schleusentors an – dann wird sich zeigen, ob am rechten Tor noch weitere Reparaturen nötig werden.
Glück im Unglück durch Niederwasser
Während der Reparatur läuft der Schiffsverkehr über die linke Schleusenkammer. Größere Auswirkungen bleiben aus – das aktuelle Niederwasser auf der Donau sorgt ohnehin für ein überschaubares Verkehrsaufkommen, bestätigt der Kraftwerksbetreiber Verbund.
Havarist zur Reparatur nach Linz geschleppt
Die „MS Anna Katharina" wird auf Anordnung der Schifffahrtsaufsicht in eine Werft nach Linz abgeschleppt. Was den Unfall tatsächlich auslöste, bleibt weiterhin ein Rätsel. Immerhin: Das Schiff führte freiwillig eine Black Box mit – deren Daten wertet nun sowohl der Betreiber als auch die niederländische Zulassungsbehörde aus.
Ermittlungen laufen auf Hochtouren
Auch die Polizei bleibt am Fall dran und ermittelt aktuell wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung. Ausgeschlossen ist aber auch ein technischer Defekt nicht – die Aufklärung des mysteriösen Crashs steht damit erst am Anfang.
Fazit: Die Schleuse läuft wieder, doch die spannendste Frage bleibt offen: Was brachte die „MS Anna Katharina" tatsächlich vom Kurs ab?
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