Getroffen

Russische Drohnen jagen Frachtschiffe im Schwarzen Meer

Ein Frachtschiff ist bei stürmischer See nahe einer Felsküste auf Grund gelaufen.
© IMAGO/Anadolu Agency
Moskau schlägt aus der Luft gegen Frachtschiffe im Schwarzen Meer zu. Die Angriffe häufen sich zunehmend und Russland bestreitet seine Verantwortung dafür gar nicht mehr.
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Das russische Verteidigungsministerium meldet jetzt laut Agenturberichten ganz offen Drohnen-Angriffe auf zwei Frachtschiffe im Schwarzen Meer.

Kein Bestreiten der Angriffe mehr

Ein Schiff sei in der Nacht auf dem Weg zum Hafen von Tschornomorsk getroffen worden, ein weiteres tagsüber auf dem Weg nach Odessa. Die Schiffe seien zur Versorgung der ukrainischen Armee genutzt worden, behauptet Russland.

Bereits in den letzten Wochen kam es zu einer Häufung von Attacken, es wurden sogar Schiffe versenkt. Neu ist, dass Russland zunehmend offen damit umgeht, denn bisher hatte Russland jegliche Verantwortung dafür strikt bestritten.

In den vergangenen Wochen gab es bereits eine massive Serie von Drohnenangriffen auf Fracht- und Handelsschiffe vor den Küsten von Rumänien und Bulgarien. Dabei hatte Russland immer jede Beteiligung von sich gewiesen.

Indem sie behaupten, die Schiffe seien "zur Versorgung der ukrainischen Armee genutzt" worden, versuchen sie die Attacken auf zivile Frachter nachträglich als legitime militärische Ziele darzustellen. Ob diese Schiffe tatsächlich in dieser Weise genutzt wurden, lässt sich nicht unabhängig prüfen.

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