Gastro-Hit

Run auf Martini-Gansln: Wirte freut gute Buchungslage

Gebratene Entenkeule mit Rotkohl, zwei Kartoffelklößen und Soße auf einem weißen Teller.
© Getty Images
Der November bringt in Wien wieder knusprige Gänse auf die Wirtshaustische - und damit beste Aussichten für die Gastronomie.
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Für viele Wiener gehört das Ganslessen einfach zum Herbst dazu. Kein Wunder, gibt es die beliebte Spezialität doch nur einmal im Jahr - und im Gasthaus schmeckt sie bekanntlich besonders gut. Die heimischen Wirte blicken daher optimistisch auf die kommenden Wochen: Für 85 Prozent der Wiener Gastrobetriebe ist die Ganslsaison wirtschaftlich von großer Wichtigkeit.

Gleichzeitig machen Unternehmern die aktuellen Einkaufs- und Energiekosten zu schaffen. 27 Prozent der Befragten würden laut einer aktuellen Umfrage der Wirtschaftskammer Wien eine Bio-Gans bevorzugen. "Die Herausforderung für die Wirte ist, sie zu einem Preis anzubieten, der von den Gästen auch akzeptiert wird. Und das ist wegen der hohen Einkaufs- und Energiepreise schwierig", betont Thomas Peschta, Obmann der Wiener Fachgruppe Gastronomie.

Die gute Buchungslage bringt auch ein Risiko mit sich: Wer reserviert und ohne Absage nicht erscheint, verursacht für die Wirte schwere Verluste. Eine gebratene Gans lässt sich am nächsten Tag nämlich nicht mehr verkaufen. "Gerade bei der Ganslsaison ist der Wareneinsatz für uns sehr hoch und eine gebratene Gans kann man nicht am nächsten Tag verkaufen. Wenn hier Gäste ohne zu stornieren wegbleiben, hat der Wirt einen nur schwer auszugleichenden Verlust", so der Gastro-Obmann. Wer sein Ganslessen also nicht wahrnehmen kann, sollte daher rechtzeitig stornieren.

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