Vor dem Spiel Deutschland gegen Curaçao zeigte die Kamera das Video-Schiedsrichter-Studio. Dabei fiel vielen Zuschauern auf, dass der Schiedsrichter Shaun Evans mit seinem Daumen und Zeigefinger einen Kreis formte.
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In den sozialen Medien warfen einige Nutzer dem Australier vor, die sogenannte "White-Power"-Geste gezeigt zu haben. Seit Jahren wird diese Geste von rechtsextremen Gruppen und Anhängern der White-Power-Bewegung als Erkennungszeichen genutzt. Die drei ausgestreckten Finger stellen dabei ein "W" dar und der Kreis und das Handgelenk zeigen das "P".
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Jedoch hat das Zeichen auch andere Bedeutungen. Ursprünglich galt es als ein Zeichen für "alles in Ordnung". Bei Jugendlichen und Kindern ist das Handzeichen ein Spiel. Dabei versucht man, andere dazu zu bringen, in den Kreis zu schauen. Der Zeichengeber darf dem anderen spielerisch einen Klaps geben.
Evans streitet alles ab
Der Beschuldigte selbst stritt alle Vorwürfe ab. "Die einzige Erklärung, die ich anbieten kann, ist, dass die Bewegung ein unwillkürliches, unbewusstes Zucken war und ich mir dessen zu dem Zeitpunkt nicht bewusst war", meinte der 38-jährige Australier.
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Der Fußball-Weltverband FIFA hat den Vorfall von der eigenen Disziplinar-Kommision untersuchen lassen. Seine Erklärung wurde dabei berücksichtigt. Am Ende sind die Kommissare zu der erkenntnis gekommen, dass es keine Anzeichen gäbe, dass der Offizielle absichtlich eine rassistische Geste getätigt habe. Womit der Fall auch geschlossen wird.
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