Todeszone Wien

Polizei stoppt Roadrunner-Wahnsinn

Silbernes Sportauto fährt nachts schnell durch eine beleuchtete Stadtstraße.
© Unsplash
Zehn Stunden, die es in sich hatten: Zwischen Freitagabend und Samstagfrüh schlug die Polizei in Wien mit voller Härte gegen die gefährliche Roadrunner- und Tuningszene zu.
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Die erschreckende Bilanz offenbart ein Ausmaß an Rücksichtslosigkeit, das selbst erfahrene Beamte aufhorchen ließ.

Todesgefahr auf offener Straße

Der Schockmoment der Nacht: Ein Lenker raste mit unfassbaren 180 km/h durch eine Zone, in der nur 80 km/h erlaubt sind – eine Geschwindigkeit, die im Ernstfall über Leben und Tod entscheidet.

Raser mit 180 km/h durch die Nacht

Doch damit nicht genug: Weitere Raser wurden mit 99 statt 50 km/h sowie mit 70 km/h mitten in einer 30er-Zone erwischt, wo Kinder und Fußgänger unterwegs sind.

560 Anzeigen – eine erschütternde Zahl

Insgesamt kassierten die Beamten 560 Anzeigen wegen Tempoexzessen, dazu 232 weitere Verkehrsanzeigen und 197 Organmandate über 9.825 Euro. 19 Führerscheine und elf Kennzeichen wurden sofort abgenommen, 50 Anzeigen wegen illegaler technischer Umbauten erstattet. Bei 239 Alkovortests wurde auch dem Rauschfahren der Kampf angesagt.

Schnellrichter greift durch

16 Fälle landeten direkt vor dem Schnellrichter – Geldstrafen von 8.520 Euro und Sicherheitsleistungen von 2.420 Euro waren die Folge.

Kriminalfall am Neubaugürtel

Der dramatische Höhepunkt: Am Neubaugürtel schnappten sich Beamte einen in der Szene berüchtigten Lenker – ohne gültigen Führerschein.

Raser-Nacht mit Schockbilanz

Bei der Kontrolle flogen massive Unstimmigkeiten bei Kennzeichen, Zulassung und Eigentum auf. Der Wagen wurde samt Schlüssel und Papieren sichergestellt, die Kriminalpolizei ermittelt.

Fazit: Eine Nacht, die zeigt, wie knapp Wien möglichen Tragödien entkommen ist.

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