Hate Crime

In Falle gelockt! 18-Jähriger tötete aus Schwulenhass

Ein Polizeiauto sperrt eine Straße ab, im Bildrand ein verpixeltes Selfie eines jungen Mannes.
© Viyana Manset Haber/Instagram
Nach dem Leichenfund im Bezirk Korneuburg gibt es eine schockierende Entwicklung: Der geständige 18-Jährige erschlug offenbar einen Homosexuellen, weil er Schwule hasst.
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NÖ, Wien. Nach dem Auffinden des leblosen 29-Jährigen - ein bekennender Homosexueller mit bildreichem Insta-Account -  in einem Einfamilienhaus in Langenzersdorf (Bezirk Korneuburg) hat sich der verdächtige 18-Jährige nach Angaben der Exekutive in seiner Einvernahme geständig gezeigt, den Wiener getötet zu haben. Wie aus informierten Kreisen zu hören ist, dementierte der gebürtige Ungar und Taekwondo-Kämpfer dabei, eine Liebesnacht mit dem Wiener verbracht zu haben - sondern ganz im Gegenteil Schwule zu hassen!

Polizisten sperren eine Straße mit Absperrband in einem Wohngebiet ab.
Mord Langenzersdorf © Viyana Manset Haber

Opfer in Hinterhalt zu Tode verprügelt

Dem Vernehmen nach hatte der 18-Jährige, der als Housesitter auf die Liegenschaft eines verreisten Baumeister-Ehepaares aufgepasst hat, Akhil Victor G. in die Falle gelockt. Demnach dürfte er den Wiener auf Instagram angeschrieben und nach Langenzersdorf gelockt haben. Dort entpuppte sich das vermeintliche Date als schlimmer Hinterhalt. Nur mit Händen und Füßen verprügelte der Kampfsportler (der der Pädo- und Homo-Hunter-Szene zuzurechnen ist) sein Opfer zu Tode.

Der Homo-Hasser wurde in die Justizanstalt Korneuburg eingeliefert, sagte Polizeisprecher Stefan Loidl am Freitag. U-Haft wurde in Aussicht gestellt.

Ein österreichisches Polizeiauto sperrt eine Wohnstraße mit Absperrband ab.
Mord Langenzersdorf © Viyana Manset Haber
Vier Polizisten stehen auf einer abgesperrten Straße bei einem Einsatz in Langenzersdorf.
Langenzersdorf Mord © Viyana Manset Haber

Die Polizei war am Donnerstag gegen 6.30 Uhr in der Früh von einem Angehörigen des Verdächtigen verständigt worden - dem der Todschläger bei einem Anruf anvertraut hatte, dass er jemanden getötet hat. Daraufhin rasten die Beamten nach Langenzersdorf und entdeckten die Leiche, für den jungen Mann klickten die Handschellen.

Polizeiabsperrung blockiert Straße in Wohngebiet, mehrere geparkte Autos, sonniges Wetter.
Mord Langenzersdorf © oe24tv
Eine mit "Polizei"-Band abgesperrte Straße in einem Wohnviertel bei sonnigem Wetter.
Mord Langenzersdorf © oe24tv

"Massive Gewalteinwirkung gegen Hals- und Kopfbereich"

Das Landeskriminalamt Niederösterreich übernahm die Ermittlungen. Die Polizei geht von "massiver Gewalteinwirkung gegen den Hals- und Kopfbereich" des Opfers aus, teilte der Sprecher mit. Tatwaffe wurde keine gefunden. Die Staatsanwaltschaft Korneuburg hat eine Obduktion angeordnet.

Der Verdächtige stammt aus dem Bezirk Korneuburg, er soll laut Medienberichten ungarischer Staatsbürger sein. Der Hauseigentümer befindet sich auf Urlaub und hatte die Familie des 18-Jährigen gebeten, während seiner Abwesenheit auf das Gebäude aufzupassen.

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