950.000 Fahrzeuge

Musk: Keine Abspaltung von Teslas China-Geschäft

Ein Mann mit roter Mütze mit Aufschrift sitzt nachdenklich an einem Tisch, Hände gefaltet.
© APA/AFP/BRENDAN SMIALOWSKI
Anfang des Monats hatte der Tesla-Chef eine Fusion mit SpaceX nicht ausgeschlossen
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Elon Musk hat einen Medienbericht über eine mögliche Abspaltung des China-Geschäfts seines Elektroautobauers Tesla als Falschmeldung zurückgewiesen. "Das war noch nie Thema einer Diskussion", erklärte Musk am Donnerstag auf seiner Online-Plattform X und sprach von "absurden Fake News". Das "Wall Street Journal" hatte berichtet, dass Führungskräfte von Tesla angewiesen worden seien, eine Trennung von den chinesischen Aktivitäten vorzubereiten.

Fusion in China problematisch

Als Optionen seien eine Ausgliederung, ein Verkauf oder eine Schließung vor einer möglichen Fusion mit Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX im Gespräch gewesen. Eine Fusion zwischen Tesla und SpaceX würde Analysten zufolge insbesondere in China auf geopolitische und regulatorische Hürden stoßen.

SpaceX ist ein wichtiger Auftragnehmer des US-Militärs und in nationale Sicherheitsprogramme eingebunden. Tesla betreibt dagegen in Shanghai sein weltweit größtes Werk, das sich vollständig im Besitz des US-Konzerns befindet. Die Fabrik hat eine jährliche Produktionskapazität von mehr als 950.000 Fahrzeugen und dient als wichtiges Exportzentrum. Musk hatte Anfang des Monats eine mögliche Fusion seiner beiden Unternehmen nicht ausgeschlossen und zur Begründung auf zunehmende Überschneidungen verwiesen.

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