Soziales

Mitfahr-App "Domino" wartet auf mehr Gemeinschaft

Drei Autos fahren schnell auf einer mehrspurigen Straße mit Fahrbahnmarkierungen.
© APA
Die Fahrgemeinschafts-App Domino soll Menschen in Niederösterreich zusammenbringen und gemeinsame Fahrten ermöglichen. Seit rund einem Jahr im Einsatz, bleibt der Zuspruch bisher überschaubar: 410 Personen registrieren sich seit Projektbeginn.
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Im Ausland, etwa in Frankreich oder Spanien, sind Mitfahr-Apps längst gelebter Alltag und stiften echten sozialen Austausch. In Niederösterreich braucht es dafür vor allem eines: genug Menschen. Nur wenn viele mitmachen, findet sich auch tatsächlich eine passende Mitfahrgelegenheit, heißt es aus der zuständigen Abteilung des Landes. Aktuell sind lediglich zehn Mitfahrer aktiv.

Ergänzung statt Ersatz / Wenig Schwung für soziale Fahrgemeinschaft

Die App könne derzeit höchstens eine Ergänzung zum öffentlichen Verkehr sein, heißt es weiter. Begleitet wird das Projekt wissenschaftlich von der FH Oberösterreich. Von insgesamt 4.748 angebotenen Fahrten führt bislang nur ein kleiner Teil zu echten Fahrgemeinschaften.

Neue Hoffnung / Zusammen fahren, kaum genutzt

Um mehr Menschen zusammenzubringen, setzt das Land nun auf Veranstaltungen wie Festivals oder Konzerte, wo gemeinsames Ankommen besonders sinnvoll wäre. Interessierte Regionen und Events sollen mit Unterlagen und Starterpaketen unterstützt werden.

Fazit: Die Idee hinter Domino bleibt sozial wertvoll – Menschen verbinden, Wege teilen, Einsamkeit im Verkehr reduzieren. Damit das gelingt, braucht es nun vor allem mehr Mitmacher.

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